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Jugend-Bundesligateam macht es gegen Bremen spannend

Jannik Lengemann. Foto: MT-TrommlerMelsungen. Was zur Pause der Partie in der Handball-Jugend-Bundesliga noch leicht und locker aussah, entwickelte sich nach dem Seitenwechsel zur Charakterfrage. Denn die mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen riskierte beim 26:23 (12:6) gegen den HC Bremen/Hastedt ihren bereits sicher scheinenden Erfolg zu Beginn des zweiten Durchgangs leichtfertig zu verspielen.

Dreißig Minuten lang beherrschten die Gastgeber ihre norddeutschen Gäste praktisch nach Belieben. Schnell war eine 3:0-Führung herausgeworfen, wirbelte der MT-Rückraum mit dem sehr agilen Mike Gerhold, der nicht nur durch seine Tore auf sich aufmerksam machte, die Bremer Deckung durcheinander. Hinten ließ die stabile Deckung um Gerhold und Johannes Golla mit einem überragenden Jannik Lengemann dahinter kaum etwas zu. Nach 24 Minuten hatte der HC erst zwei Feldtore erzielt, Lengemann schon zwei von vier Strafwürfe pariert. „Durch ein paar Nachlässigkeiten waren es zur Pause trotzdem leider nur sechs Tore Vorsprung“, lagen Trainer Sead Kurtagic die vielen unnötigen Ballverluste in der Vorwärtsbewegung schwer im Magen.

Prompt rächte sich das nach dem Seitenwechsel. „Es war laut bei uns in der Kabine, und es ging nicht um die Taktik“, gab Bremens Co-Trainer Frank Bachmann zu. Seine Mannschaft reagierte, kam Tor um Tor heran und schnupperte beim 13:12 durch Klaus Fuhrmann, der den Nachwurf nach Siebenmeterparade von Marian Mügge versenkte, an der Überraschung. Der nächste Abpraller ging jedoch an die Melsunger: Johannes Golla sicherte das Leder nach Denis Buchholz‘ Pfostenwurf und machte in Unterzahl das 14:12. Der Knackpunkt im Spiel. Denn danach arbeiteten sich die Gastgeber, wie schon vor der Pause, über ihre ganz starke Abwehrarbeit zurück in die Partie.

Eine Viertelstunde brauchte der MT-Nachwuchs, um auf 24:15 davonzuziehen. „Das war unser Spiel: über die sichere Abwehr mit Tempo nach vorn“, freute sich Kurtagic über Tore am Fließband, für die überwiegend die schnellen Außen Fin Backs und Dimitri Ignatow verantwortlich zeichneten. Ehe in der Schlussphase munter durchgewechselt wurde und den Bremern Ergebniskosmetik gelang. „Wir haben nach der schlechten ersten Halbzeit Reaktion gezeigt und können mit der zweiten zufrieden sein“, gewann auch Frank Bachmann der am Ende knapp erscheinenden Niederlage noch Positives ab. Während Sead Kurtagic vor allem die Defensivabteilung seiner Mannschaft lobte: „Abwehr und Torhüter waren heute über 60 Minuten überragend“.

mJSG: Lengemann (18 Paraden / 17 Gegentore), Mügge (4 P. / 6 G.), Suck (n. e.); Rudolph, Gerhold (3), Golla (6), Rulff (1), Ludwig, Alter, Ignatow (4), Kerst (1), Buchholz (1), Weiß (1), Backs (5), Grolla (4).

HC: Boueke (5 P. / 12 G.), Seekamp (8 P. / 14 G.); Fuhrmann (2/2), Fietze (1), Laube (2), Witzenhausen (1), Bachmann (4/1), Schupp (5/1), Till (1), Pehling (1), Schöppner (3), Scheller, Göpel (3/2), Hoffmann.

SR: Pusch / Weiße (Radebeul / Dresden) – Z: 160 – Strafen: 6:12 Minuten – 7m: 1/0:7/4. (Bernd Kaiser)



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