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60 Jahre Arche – Kreisjugenddiakon Dieter Klitsch geehrt

 Sagten dem Kreisjugenddiakon Dieter Klitsch (Mitte) Dank für 40 Jahre Tätigkeit im Kirchenkreis Ziegenhain: Dekan Christian Wachter (Links) und der Präses der Kreissynode Ziegenhain, Andreas von Hubatius (rechts), in der Stadtkirche Treysa. Foto: nhTreysa. Am vergangenen Wochenende feierte die Kirchengemeinde Franz von Roques in Treysa den Bau Ihres Jugendhauses „Arche“ vor sechzig Jahren. Das Gebäude war vor allem durch Spendenmittel der amerikanischen Brüderkirche und durch ein internationales „Work-Camp“ ermöglicht worden. „Friede sei diesem Haus“ hatten die Gründer seinerzeit als Inschrift auf den Grundstein des Jugendheimes geschrieben. Dekan Christian Wachter sagte im Jubiläumsgottesdienst, ihn bewege, dass internationale Glaubensgeschwister, die selbst nicht reich waren, dazu beitragen wollten, den Jugendlichen in dem noch immer unter Kriegsfolgen leidenden Deutschland zu helfen.

Im festlichen Gottesdienst in der Stadtkirche Treysa wirkten drei Generationen ehemaliger und aktueller Mitarbeiter des Jugendheimes mit, das 1980 den Namen „Arche“ erhielt. In Interviews mit Pfarrer Dieter Schindelmann berichteten Noah Mühling, Annette Wagner und Franz Fenner von ihren Erfahrungen als Jugendliche in diesem Haus. In der Vergangenheit sei die Arbeit missionarischer gewesen als heute, resümierten sie. Heute gebe es zwar auch eine regelmäßige Veranstaltung zu Glaubensthemen, ansonsten zähle eher „das gelebte und weniger das gesprochene Wort“, so beschrieb Noah Mühling die aktuelle Arbeit in dem täglich geöffneten Jugendtreff. Die Arbeit gebe den Jugendlichen aber Halt und eine Heimat, waren sich die Gesprächspartner einig. Nicht wenige seien auch in anderen Bereichen der Gemeinde aktiv, so Pfarrer Schindelmann.

In dem Festgottesdienst wurde außerdem Kreisjugenddiakon Dieter Klitsch für seine vierzigjährige Tätigkeit in der Jugendarbeit des Kirchenkreises geehrt.  Dekan Christian Wachter überbrachte dem  Jugendarbeiter die Glückwünsche des Kirchenkreises und betonte, „Menschen, die liebevoll bei der Arbeit sind“, würden in der Jugendarbeit gebraucht, man müsse nicht selber jung sein. Auch gegenüber der Ehefrau und der Familie zeigte er sich dankbar dafür,  dass sie diese Arbeit jahrzehntelang mitgetragen hätten. „Kirchliche Jugendarbeit, das waren für mich Freizeiten mit Dieter Klitsch“ würden viele sagen, so der Dekan. Heute sei die Arbeit stärker von der Aus- und Fortbildung  der Mitarbeitenden geprägt, so in der allgemein anerkannten Ausbildung zur Jugendleitercard. (red)



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