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Schwalm-Eder-Kreis bereitet sich auf neue Flüchtlinge vor

Schwalm-Eder. Nach Mitteilung von Landrat Becker rechnet der Schwalm-Eder-Kreis in den nächsten Tagen mit der Zuweisung von bis zu 1.000 Flüchtlingen unter den Bedingungen des Katastrophenschutzes in den Kreis.  Nachdem täglich zirka 10.000 Flüchtlinge in die Bundesrepublik Deutschland einreisen und das Land Hessen vor der Aufgabe steht, täglich bis zu 1.000 Flüchtlinge aufzunehmen sind die Kapazitäten der Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes erschöpft. Daher wird es auf Anweisung des Landes in den Landkreisen und kreisfreien Städten weitere Notunterkünfte geben.

Wie Landrat Becker weiter mitteilt trifft der Kreis derzeit Vorbereitungen für die Einrichtung weiterer Erstaufnahmeeinrichtungen, die als Notunterkünfte für das Land Hessen zur Verfügung gestellt werden müssen. Beabsichtigt ist zwischen 250 und 300 Flüchtlingen an einem Standort zu betreuen. Im Hinblick auf die zu schaffenden Kapazitäten kann nunmehr aber auch die Nutzung öffentlicher Gebäude nicht mehr ausgeschlossen werden, so dass Landrat Becker heute gemeinsam mit den Bürgermeistern der 27 Städte und Gemeinden nochmals einen eindringlichen Appell an den Bund richtete, Bundesliegenschaften unbürokratisch für die Kreise und Kommunen zu öffnen und die Bundeswehr mit ihren Unterkunftsmöglichkeiten in den Aufbau und den Betrieb der Erstaufnahmeeinrichtungen einzubeziehen.

Neben der Bereitstellung von Erstaufnahmeeinrichtungen für das Land steht der Kreis zudem vor der Aufgabe, dass sich ab kommender Woche die wöchentliche Zuweisung verdoppeln wird und der Schwalm-Eder-Kreis bis zu 100 Asylbewerber pro Woche aufnehmen, unterbringen und betreuen muss. Die Schaffung von ausreichendem Wohnraum in Gemeinschaftsunterkünften und Wohnungen stellt nicht nur die Sozialverwaltung des Kreises, sondern auch unsere Städte und Gemeinden vor erhebliche Herausforderungen, betonte Landrat Becker.  Er dankte allen ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit engagierten Bürgerinnen und Bürgern und bat um Verständnis für die in den kommenden Tagen und Wochen zu treffenden Entscheidungen auf Gemeinde- und Kreisebene. (red)



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