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THS-Elternbeirat nimmt zu Einkaufszentrum Stellung

Homberg. In einem Brief an Bürgermeister Dr. Nico Ritz nimmt der Schulelternbeirat der THS zur Bauleitplanung Bebauungsplan Nr. 66 und Flächennutzungsplan Nr. 6 „Areal Ulrich“ – Einkaufszentrum Stellung. „Wir wenden ein, dass der Anlieferungsverkehr gegenüber dem Eingang der Bundespräsident-Theodor-Heuss-Schule über den Bindeweg erfolgen soll“, heißt es darin. Der Schulelternbeirat beantragt, den Lkw-Anlieferverkehr über die Kasseler Straße abzuwickeln.

„Es stellt eine erschwerte Gefahrensituation dar, wenn Lkw gegenüber der Schule anliefern. Eingeschränkte beziehungsweise feste Anlieferzeiten sind nicht einhaltbar“, heißt es zur Begründung.

Ein Festlegen auf gewisse Zeiten sei ebenfalls nicht förderlich, da die meisten Schüler ganztägig unterrichtet werden und bedingt dadurch auch viele Freistunden haben, so dass mit einer ständigen Schülerfluktuation zu rechnen ist.

„Aus diesem Grunde gehen feste Anlieferzeiten ohnehin ins Leere, wobei bezweifelt werden muss, ob diese auch tatsächlich von den Firmen eingehalten werden können“, so der Beirat.

Und weiter: „Ihr Hinweis, dass das derzeit herrschende Verkehrsproblem an der THS dadurch beseitigt werden muss, dass die Eltern nicht mehr ihre Kinder vor Ort mit dem Auto abliefern und Sie es überhaupt nicht gut finden, dass Eltern ihre Kinder bis vor die Schultür fahren, mag eine Einstellung sein, die viele teilen können, diese entspricht aber leider nicht den Tatsachen.“

Im Übrigen betreffe dies nur eine Minderheit der Eltern und insbesondere diese, die keine oder nur eine sehr eingeschränkte Schulbusanbindung haben oder zum Beispiel auch größere Instrumente transportieren müssen. Es gebe kaum Eltern, die täglich ihre Kinder zur Schule fahren. Insbesondere sei in Anbetracht einer Schule mit fast 1.000 Schülern das Verkehrsaufkommen noch vergleichsweise niedrig.

„Dass Sie dieses Verkehrsproblem mit Regeln in den Griff bekommen, darf ebenfalls bezweifelt werden, da die normale Parksituation in Homberg ebenfalls nicht vollständig kontrollierbar für die Stadt ist. Dass Sie hierzu anmerken, dass die THS eine Schule mit allen Problemen einer innerstädtischen Schule ist, hilft ebenfalls nicht weiter“, merkt der Schulelternbeirat an.

„Da zielführende Argumente, dass die Verkehrssituation durch den Lkw-Anlieferungsverkehr, wie von Ihnen behauptet, lediglich noch entschärft werden soll, sind für uns Eltern in keinster Weise erkennbar.“

Man benatrage daher, die Zufahrt des Anlieferungsverkehrs für das geplante Einkaufszentrum auf die Kasseler Straße zu verlegen, da dort ohnehin eine 20er-Zone eingerichtet werden soll und in diesem Punkt die Anlieferung dort nicht schädlich sein kann.

Im Übrigen könne die Anbindung zur Altstadt nicht vor dem Wohle von 1.000 Schülern gestellt werden. Es seien auch nicht nur diese 1.000 Schüler, sondern auch noch Vereine, die in der Schule Unterricht leisten. (red)



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