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Enrico Oglialoro startet wieder für das Regio Team

Enrico Oglialoro, hier noch im Trikot von Racincteam-Rockpalst Marcello, wird 2016 wieder das Trikot des Regio Teams der MT Melsungen überstreifen. Foto: nhMelsungen. Eine ereignisreiche Saison mit vielen Auslandsstarts ging für den Melsunger Radsportler Enrico Oglialoro nun zu Ende. Im Herbst des vergangenen Jahres war er  vom Regio Team SF der MT Melsungen nach Dortmund zum Racingteam-Rockpalast-Marcello gewechselt. Nach einer Saison mit Höhen und Tiefen sowie zahlreichen neuen Eindrücken und Erfahrungen kommt der 24-jährige Radsportler nun zurück zu seinem Stammverein und wird wieder mit den  Elitefahrer des Regio Teams um Axel Hauschke, Philipp Sohn und Leonard Mayrhofer in der kommenden Saison an den Start gehen.

Oglialoro möchte dabei seine Erfahrungen aus den zum Teil sehr harten Rennen in der abgelaufenen Saison gewinnbringend für das Team einbringen.

Beim Dortmunder Team stand allerdings schon sein Start im Frühjahr unter einem nicht ganz glücklichen Stern, als er aus einem sehr effektiven Trainingslager auf Mallorca mit einer Entzündung des Knies zurückkehrte. Rennen in Belgien und Holland standen auf dem Programm, bei denen er merkte, welche Emotionen der Radsport dort entfacht: „Es war unbeschreiblich, als ich bei einem Rennen in der Spitzengruppe fuhr, was einem da an Begeisterung entgegengebracht wird!“ Besondere Höhepunkte waren im Mai die UCI-Rundfahrt „Baltyk-Karkonosze-Tour“ in Polen mit schweren Etappen über 200 Kilometer und im Juli die Oderrundfahrt. Nach gutem Start musste er bei der Krakonosze-Tour die Segel vor der letzten Etappe streichen, bei der Oderrundfahrt stürzte er auf der 4. Etappe, konnte die Tour aber noch erfolgreich beenden. „Wir arbeiteten in unserem Team bei den Rundfahrten alle hervorragend zusammen und konnten gut mithalten“, resümierte Oglialoro.

Ein weiteres Highlight für stand dann für ihn im August mit der Teilnahme am SparkassenGiro Bochum, einem Nach-Tour-Kriterium, auf dem Programm, bei dem er mit seinem Team u.a. neben den deutschen Top-Profis André Greipel und John Degenkolb am Start stehen konnte. „Da wurde mir durch mein Team ein einzigartiges Erlebnis ermöglicht, das ich nicht so schnell nicht vergessen werde.“

Ziel 2016: Wiederaufstieg
Was durch all die besonderen Einsätze für ihn zu kurz kam, waren die Rennen, bei denen er für den angestrebten Klassenerhalt – die höchste Amateurklasse Elite A – punkten konnte, wozu bei deutschen Lizenzrennen drei Platzierungen unter den ersten Zehn erreicht werden mussten. Es überraschte nach einem solchen Saisonverlauf nicht sonderlich, dass Oglialoro zwar nah an dieses Ziel herankam, es letztlich jedoch knapp verpasste. „Ich wurde an drei aufeinander folgenden Wochenenden 4., 9. und 11. Das sind gute Ergebnisse, aber dass ich im dritten Rennen meinen Klassenerhalt im Massensprint um einen Platz verpasste, ärgert mich natürlich, aber so ist der Radsport“, kommentierte er seine letzten Rennen der vergangenen Saison.
Doch sein Blick geht nach vorn in die nächste Saison. Seine alten und neuen Teamkameraden und die Teamleitung freuen sich natürlich, dass es gelungen ist Oglialoro wieder für das Regio-Team zu gewinnen. Im Dortmunder Team fühlte er sich sehr wohl, allerdings will er sich 2016 stärker auf den Beruf konzentrieren, dafür ist die Entfernung nach Dortmund zu groß. „Ich freue mich deshalb, zurück zu kommen und glaube, dass ich den Spagat zwischen Beruf und Sport gut meistern werde. Denn ich möchte mich sportlich noch weiterentwickeln und in 2016 wieder in die A-Klasse aufsteigen.“ (red)



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