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DHB-Pokal: Schafft es die MT ins Viertelfinale?

MT-Keeper René Villadsen könnte in Hannover auf seinen dänischen Landsmann Morten Olsen treffen, falls dessen Schulterprobleme einen Einsatz zulassen. Foto: HartungHannover/Melsungen. In der Punkterunde standen sie sich schon 13 mal gegenüber, im DHB-Pokal noch nie. Heute Abend ist es allerdings soweit, dann treffen die beiden Bundesliga-Konkurrenten TSV Hannover-Burgdorf und MT Melsungen im Achtelfinale des nationalen Cupwettbewerbs aufeinander. Angepfiffen wird um 19 Uhr in der Hannoveraner Swiss Life Hall (frühere Stadionsporthalle).

Gerade 32 Tage ist es her, dass die MT zum Bundesligaduell bei der TSV Hannover-Burgdorf antreten musste. Mit etwas Glück sicherte man sich Ende September bei den “Recken”, so deren Eigenwerbung, einen Punkt. Hätte Kapitän Michael Müller nicht 67 Sekunden vor Schluss den Ausgleich erzielt und anschließend Johan Sjöstrand nicht noch eine tolle Reaktion gezeigt, wären die Nordhessen mit einer Niederlage nach Hause gefahren. Dieses Ergebnis ist also Warnung genug vor dem erneuten Aufeinandertreffen im Pokal.

Es geht am Mittwoch bereits um den Einzug ins Viertelfinale. Nach den ersten beiden Pokalrunden, die in 16  deutschlandweit stattgefundenen Mini-FinalFours ausgetragen wurden, stehen jetzt nur noch K.O.-Spiele auf dem Programm. Die Gewinner am Mittwoch ziehen also in die Runde der letzten Acht ein, die Verlierer sind raus. Während sich zum Pokalauftakt die TSV Hannover-Burgdorf mit Siegen gegen den VfL Bad Schwartau und Eintracht Hildesheim durchsetzte, hielt sich die MT gegen den ThSV Eisenach und den TV Großwallstadt schadlos. Nun also das Duell zwischen den Niedersachsen und den Nordhessen.

Die Formkurve der MT verläuft stabil auf hohem Niveau und das seit Saisonbeginn. Die Tatsache, dass das Roth-Team nach 10 Spieltagen immer noch erster Verfolger des verlustpunktfreien Spitzenreiters Rhein-Neckar Löwen ist, spiegelt die bislang starken Leistungen der Rotweissen wider. Mit Ausnahme des 23:27 gegen Gummersbach ist man noch ohne Niederlage. Die beiden weiteren Minuszähler resultieren aus den Unentschieden in Magdeburg und eben in Hannover.

Die Recken dürften mit ihren derzeit 11:11 Zählern, auf Platz 10 liegend, nicht unzufrieden sein. Schließlich kreuzte man u.a. auch schon die Klingen mit Göppingen, Kiel, Berlin, Hamburg und den Rhein-Neckar Löwen. Dabei geriet nur das Match gegen den Spitzenreiter mit 18:30 zum Ausreisser. Gegen Göppingen, Hamburg und Berlin wurde mindestens einfach gepunktet – genau wie seinerzeit gegen die MT.

Die hatte damals einige Probleme mit Linksaussen Lars Lehnhoff, dem pfeilschnellen Gegenstossspezialisten,  Regisseur Morten Olsen und dem Halbrechten Kai Häfner. In den eigenen Reihen waren Michael Müller, Nenad Vuckovic und Felix Danner die gefährlichsten Schützen. Wer am Mittwoch gut drauf ist, wird sich herausstellen. Die zuletzt gezeigten Leistungen – auch die beim Remis in Magdeburg – lassen die MT selbstbewusst nach Hannover reisen. Der Gastgeber dort empfiehlt sich für das Pokalmatch übrigens mit einem 29:24-Ligasieg gegen Gummersbach.

Die Stimmen aus beiden Lagern, kurz nach Bekanntwerden der Auslosung, Anfang September:
„Jeder wünscht sich im Pokal natürlich ein Heimspiel“; erklärte Melsungens Trainer Michael Roth und fügte an: „Aber mit diesem Los können wir auch zufrieden sein. Vor allem, wenn man bedenkt, dass wir letztes Jahr um die Zeit nach Flensburg mussten. Nach Hannover ist es bedeutend näher und der Gegner ist gut bekannt. Ich schätze es als 50:50-Spiel ein, bei dem die Tagesform entscheidet. In den Jahren, in denen wir es bis nach Hamburg geschafft haben, hatten wir in den vorhergehenden Runden wenigstens einmal ein Heimspiel. Wir hoffen, dass wir diesmal auch noch in den Genuss kommen”.

„Das wird gegen Melsungen eine sehr schwere Aufgabe. Die Mannschaft ist durchgängig mit sehr guten Spielern gespickt und es wird eine große Herausforderung für uns werden, ins Viertelfinale einzuziehen. Ich bin aber froh, dass wir zumindest ein Heimspiel haben“, kommentierte Hannovers Trainer Jens Bürkle das Los. „Die MT Melsungen ist ein undankbares Los, weil es eine sehr starke Mannschaft ist. Trotzdem wollen wir unsere Recken-Festung verteidigen“, erklärt TSV-Geschäftsführer Benjamin Chatton.

Bisherige Vergleiche:
Die Bundesliga-Bilanz der MT gegen Hannover-Burgdorf ist überaus positiv. In den bislang 13 gegeneinander ausgetragenen Spielen waren die Nordhessen 8 mal siegreich, Hannover 3 mal, zweimal trennte man sich remis.

Schiedsrichter in Hannover:
Matthias Brauer (Hamburg) / Kay Holm (Hagen, Schleswig/H.); DHB-Aufsicht: Uwe Stemberg.



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