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Hephata-Kantorei musiziert mit anderen Künstlern

Festliches Adventskonzert am 5. Dezember um 18.30 Uhr

Schwalmstadt-Treysa. Das „Festliche Adventskonzert“ der Hephata-Kantorei findet am Samstag, 5. Dezember, ab 18.30 Uhr in der Stadtkirche in Treysa statt. Aufgeführt werden Chor- und Instrumentalwerke europäischer Komponisten. Neben der Hephata-Kantorei wirken Anna Palupski (Sopran), Thomas Wiegand (Bass), das „Ensemble accompagnato Kassel“ und  Thomas Klein (Orgel) mit. Die Leitung hat Hephata-Kantorin Dorothea Grebe.

Es erklingen die Adventskantate „Machet die Tore weit“ von Georg Philipp Telemann, die Adventskantate „In cordis iubilo” von Enrico Vercesi sowie das Magnificat “My soul doth magnify the Lord” von Charles Villiers Stanford. Die Vokalwerke werden umrahmt von Johann Sebastian Bachs „Konzert für Oboe, Violine, Streicher und Orgel“ (BWV 1060) sowie von César Francks „Grand Choeur“ in einer Bearbeitung für Orgel und Streicher. Georg Philipp Telemann erhielt nie eine richtige musikalische Ausbildung und wurde dennoch der berühmteste Komponist seiner Zeit. Insgesamt wird die Zahl seiner Kantaten auf 1.700 geschätzt. „Machet die Tore weit“ wurde für den 1. Advent 1719 geschrieben und ist seit langem eines der meistaufgeführten Telemannschen Werke.

Mit seinem schwungvollen Eingangschor und den inniglichen Arien, Rezitativen und Chorälen wurde es auch von Johann Sebastian Bach sehr geschätzt und aufgeführt. Hierzulande nahezu unbekannt ist die Adventskantate „In cordis iubilo“ des zeitgenössischen italienischen Komponisten Enrico Vercesi für Solo-Violoncello, Streicher, Orgel, Chor und Solo-Sopran. Im Mittelpunkt steht die Menschwerdung Jesu. Die Kantate verbindet auf beeindruckende Weise erzählende und meditative Abschnitte miteinander, altehrwürdige Gregorianik und moderne Tonsprache. Die Freude über die Menschwerdung wird durch ein mehrmals wiederkehrendes „Halleluja“ verkörpert. Den Abschluss bildet das berührende „Magnificat“ des irischen Komponisten Charles Villiers Stanford. Mit seiner spätromantisch gefärbten Vertonung der Worte der schwangeren Maria an Elisabeth („My soul doth magnify the Lord“/„Meine Seele erhebt den Herrn“, Lk 1,46–55) entwickelte Stanford ein neues und originelles Konzept der symphonischen Kirchenmusik. Das „Magnificat“ zählt zu den „Evensongs“, den gesungenen Abendgebeten der anglikanischen Kirche.

Kartenverkauf: Die Karten kosten 10 Euro (ermäßigt 5 Euro). Erhältlich im Vorverkauf an der Hephata-Informationszentrale, Telefon (06691) 180, im Buchladen Hexenturm, Telefon (06691) 23363 sowie an der Abendkasse. (red)



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