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FWG will im Kreis weiter Verantwortung tragen

Helmut Mutschler, Willi Werner, Winfried Hucke, Reinhold Theis, Elke Kochler, Markus Pollok, Lothar Kothe, Achim Jäger, Eckbert Siebert, Dr Christoph Pohl und Christa Strohm (v.l.). Foto: nhSchwalm-Eder. Willi Werner, der wieder auf Platz 1 der FWG-Kreistagsliste gewählte jetzige Fraktionsvorsitzende aus Edermünde, betonte in seiner Rede den Anspruch der Freien Wähler, auch in der neuen Legislaturperiode im Schwalm-Eder-Kreis Verantwortung tragen zu wollen. Die erfolgreiche Arbeit der jetzigen Koalition sei geprägt von weitsichtiger Mitarbeit der FWG-Fraktion. Dies wird nach Auffassung von Willi Werner deutlich in der überaus erfolgreichen Finanzwirtschaft des Kreises. So habe der Schwalm-Eder-Kreis seit drei Jahren keine Fehlbeträge mehr im Haushalt aufzuweisen und besetze somit einen Spitzenplatz im Land Hessen.

Ein Ziel der FWG werde weiter sein, die Verschuldung unter 100 Millionen Euro zu senken, denn nur so werde der Kreis künftig handlungsfähig bleiben und nur so könnten wichtige Aufgaben wie Schulbauunterhaltung, Kreisstraßenbau, schnelles Internet, Kinderbetreuungsangebote und ein leistungsfähiger Personennahverkehr erfolgreich verwirklicht werden.

Der neue Kommunale Finanzausgleich sei für den Kreis eine herbe Enttäuschung, so Werner, denn er bringe für den SEK in 2016 Mindereinnahmen von 1.100.000 Euro. Die Städte und Gemeinden erhielten im Gegenzug zirka 6,9 Millionen Euro mehr an Zuweisungen. Um die Kommunen dennoch weiter zu stärken, wolle die FWG in der Koalition die Kreisumlage erneut absenken. Hiermit sei die Hoffnung verbunden, dass damit eine Entlastung der Mitbürger bei den Steuern, Gebühren und sonstigen kommunalen Abgaben erfolgen wird. „Die FWG sorgt so mit dafür, dass das Leben auf dem Land nicht teurer wird als in der Großstadt“, so Werner.

Finanziell unwägbar sei derzeit die Flüchtlingsversorgung für den Kreis. Hier seien Kosten von etwa 1.000 Euro pro Person und Monat anzusetzen, aber zurzeit würden dem Kreis nur rund 600 Euro erstattet. Es bleibe also eine Lücke von etwa 400 Euro pro Monat und Flüchtling. Hier fordert die FWG die volle Kostenübernahme von Land und Bund.

Andere Schwerpunktthemen, die von den weiteren Spitzenkandidaten angesprochen wurden, sind die dezentrale Energiewende, für die im Kreis bereits gute Ansätze vorhanden sind und die Fortsetzung der zahlreichen, im Kreis bereits begonnenen Maßnahmen zum Klimaschutz, für die sich die FWG seit Jahren stark gemacht hat. Hier sehen die Freien Wähler noch weiteres Potential, auch und besonders bei der Beteiligung der Bürger an Kreisprogrammen.

Entscheidend sei auch die Bewältigung der Folgen des demographischen Wandels, der ländliche Gebiete wie den Schwalm-Eder-Kreis stark verändern werde und daher große Anstrengungen erfordere.

„Für die Kommunalwahl sind die Freien Wähler im Schwalm-Eder-Kreis optimistisch und erwarten ein gutes Wahlergebnis. Sie wollen den SEK verantwortungsvoll in eine lebenswerte Zukunft führen“, betonte Willi Werner abschließend. (red)

Die Kandidaten für die Plätze 1 bis 20:
Willi Werner, Edermünde
Christa Strohm, Neuental
Lothar Kothe, Malsfeld
Achim Jäger, Homberg
Dr Christoph Pohl, Fritzlar
Markus Pollok, Ottrau
Christel Bald, Schwalmstadt
Markus Opitz, Edermünde
Elke Kochler, Ottrau
Helmut Mutschler, Malsfeld
Stefan Jens Witzel, Melsungen
Helwig Happel, Willingshausen
Dietmar Dunkel, Frielendorf
Ulrich Wiegand, Guxhagen
Reinhold Theis, Bad Zwesten
Dr. Berthold Alter, Melsungen
Christian Utpatel, Homberg
Melissa Wenderoth, Fritzlar
Winfried Hucke, Malsfeld
Roß, Beatrice, Ottrau



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