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Wenn ich mir was wünschen dürfte

Neujahrskonzert mit Chansons jüdischer Komponisten, Texter und Interpreten der 20er Jahre

Jochen Faulhammer und Christine Weghoff präsentieren in ihrem Programm ein musikalisches Denkmal gegen das Vergessen. Foto: nhGudensberg. Jüdische Komponisten, Texter und Interpreten prägten die Kultur der Cabaréts und Varietés der 20er Jahre. Für Revuen, Filme und Operetten schrieben sie berühmte Schlager und Chansons voller Verve und Lebensfreude. Wer kennt sie nicht, die „Bar zum Krokodil“, die „Liebe der Matrosen“ oder das immer aktuelle „Benjamin, ich hab nichts anzuziehn!“?

Die Nazizeit unterbrach brutal den Glanz der Goldenen Zwanziger. Viele Künstler mussten emigrieren, wurden in Konzentrationslagern interniert oder umgebracht. Kaum einer von ihnen fand nach dem Zweiten Weltkrieg zum Ruhm der Vorkriegszeit zurück.

Jochen Faulhammer und Christine Weghoff präsentieren in ihrem Programm ein musikalisches Denkmal gegen das Vergessen. Zu hören sind Lieder von Friedrich und Victor Hollaender, Kurt Weill, Werner Richard Heymann, Hanns Eisler, den Comedian Harmonists und anderen. (red)

Jochen Faulhammer – Gesang, Christine Weghoff – Klavier
Veranstaltungsort: Kulturhaus Synagoge, Hintergasse 23, Gudensberg
Termin: Sonntag, 10. Januar 2016, 18 Uhr
Eintritt: VK 10. AK 12 Euro



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