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60 Meter: Dennis Horn verbesserte sich auf 7,17 Sekunden

Dennis Horn. Foto: nhKöln/Melsungen. Der Melsunger Sprinter Dennis Horn unterzog sich in Köln bei einem Hallensportfest des Leichtathletik-Teams Deutsche Sporthochschule einen Test für die in den nächsten drei Wochen anstehenden Meisterschaften auf Kreis-, Regional- und Landesebene. Der 19-Jährige bestand diese Prüfung mit der Note sehr gut und entschied das Fernduell gegen Henri Alter klar für sich. Sein Trainingspartner hatte sich am Samstagmorgen in Erfurt auf der 60-Meter-Sprintstrecke als Sieger auf 7,25 Sekunden verbessert. Damit hatte er sich die nordhessische Hallen-Jahresbestzeit von Dennis Horn zurück geholt, die dieser in Dortmund mit 7,29 Sekunden aufgestellt hatte. Unmittelbar nach diesem Lauf schickte Henri Alter eine Mail nach Köln und informierte seinen Freund über die seine neue Rekordzeit.

Nordhessische Jahresbestzeit hielt nur fünf Stunden
Dennis Horn, der während der Weihnachtsferien beim Training im Melsunger Waldstadion und im Kraftraum viel Selbstvertrauen getankt hatte, wusste, dass er die 60 Meter sogar um 7,20 Sekunden laufen kann. Deshalb versuchte er bereits im Vorlauf die Spitzenposition wieder zurückzuholen. Als um 16.20 Uhr der vierte von sechs Vorläufen gestartet wurde, war der Sportstudent sehr zuversichtlich. Aber als er im Ziel seine Zeit erfuhr, war er trotz neuer Bestleistung leicht frustiert, denn mit 7,26 Sekunden hatte er sein Vorhaben um zwei 0,02 Sekunden verpasst.

Im B-Finale lieferte er den 11,0-Sprinter Jan Henrik Sykownik (Köln) bis auf die Ziellinie einen harten Fight. Am Ende musste sich Dennis Horn ganz knapp geschlagen geben.  Sykownik erreichte nach 7,16 Sekunden das Ziel und war damit nur um 0,01 Sekunden schneller als der 19-Jährige aus dem Malsfelder Ortsteil Elfershausen, der mit der neuen Bestzeit von 7,17 Sekunden die Spitzenposition in Nordhessen wieder zurückeroberte.
Mit dieser fabelhaften Steigerung bewies das Melsunger Sprinttalent wieder einmal, dass eine Verbesserung der Leistung mit den drei Komponenten Training, Kampfgeist und mentaler Vorbereitung möglich ist. „Das Training in den Weihnachtsferien und die Zeit von Dortmund haben mir den nötigen Auftrieb gegeben, um in Köln eine solche Zeit zu laufen. Seit dem Vorjahr habe ich mich auf der kurzen Sprintstrecke um fast 0,3 Sekunden verbessert. Vielleicht kann ich im Sommer an die elf Sekunden heranlaufen“, meinte der 19-Jährige zuversichtlich, dessen Sprintzeiten in den letzten Wochen für den Sommer viel erwarten lassen. Und das nicht nur über 100 Meter, sondern auch über 200 Meter, auf die er später vielleicht einmal wechseln wird, wenn seine Leistungen im Kurzsprint ausgereizt sind. (ajw)



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