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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Land Hessen fördert weiterhin barrierefreies Wohnen

Hessen. „Für Menschen mit Behinderungen und auch ihre Familien ist es wichtig, ein möglichst selbstbestimmtes und selbstständiges Leben führen zu können. Dazu gehört auch eine barrierefreie Wohnung. Doch sind die Kosten für die Beseitigung baulicher Hindernisse hoch: Darum unterstützen wir auch in diesem Jahr den Umbau von Wohnungen mit insgesamt zwei Millionen Euro“, teilte Wohnungsbauministerin Priska Hinz in Wiesbaden mit. Das Geld wird in zwei Tranchen an die Wohnungsförderstellen in den Landkreisen und Städten weitergegeben. Dort können auch die Anträge gestellt werden.

Die Höhe der Mittel, die den Kreisen und Städten zugewiesen wird, hängt von der Einwohnerzahl und der Anzahl der Anträge in den vergangenen fünf Jahren ab. Die erste Tranche über eine Million Euro wurde den Wohnungsförderstellen nun weitergegeben und kann ab sofort abgerufen werden. Das Geld unterstützt die Betroffenen in Form eines Zuschusses, der bis zu 50 Prozent der Kosten tragen kann. Pro Wohnung beträgt der Zuschuss maximal 12.500 Euro. „Wir können den Menschen mit Beeinträchtigungen und ihren Familien mit diesem Zuschuss helfen, in ihrer vertrauten Umgebung zu bleiben“, so die Ministerin.

Bau von Rampen und Fahrstühlen
„Viele Wohnungen sind nicht barrierefrei. Dies beginnt auf dem Weg zur Wohnung, vor dem Haus und im Haus selbst, wenn Stufen und Schwellen ein selbständiges Leben erschweren oder sogar unmöglich machen. Mit den Landesmitteln können diese Barrieren beseitigt werden“, so die Ministerin. Das Land fördert unter anderem den Bau von Rampen, die Beseitigung von Schwellen, den Einbau von Treppenliften und Fahrstühlen und den Bau behindertengerechter Bäder und Küchen. „Hierdurch wird Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit gegeben, trotz ihrer körperlichen Einschränkung selbstständig den Alltag zu meistern und am gesellschaftlichen Leben aktiv teilhaben zu können“, betonte die Ministerin. (red)



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