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FWG: Erhebliche Bedenken bei Salzpipeline von K+S

Willi Werner (Edermünde), Fraktionsvorsitzender der FWG im Kreistag. Foto: nhNordhessen. Die Freien Wählergemeinschaften in Nordhessen haben erhebliche Bedenken gegen die von K+S in Kassel geplante Salzpipeline an die Oberweser, erklärt Schwalm-Eders FWG-Fraktionsvorsitzender Willi Werner. Die Einleitung des Raumordnungsverfahrens zum Bau einer Salzpipeline von K+S setze die langjährige Stückwerkspolitik des DAX-Konzerns in Nordhessen fort.

Es kann nach Ansicht der Freien Wähler nicht sein, dass mit dem Schwingen der Arbeitsplatzkeule dringend notwendige Umweltschutzauflagen immer nur halbherzig befolgt werden. 4.500 Arbeitsplätze seien gerade im Kreis Hersfeld-Rotenburg lebenswichtig und die gelte es zu erhalten. „Trotzdem geht es nicht an, dass Laugenverpressungen und Ableitungen in die Werra weiter erfolgen, wenn auch in etwas abgeschwächter Form, und dabei die Umwelt in erheblichem Maße schädigen“, so die Freien Wähler.

Ein schlüssiges Umweltkonzept habe K+S bis heute nicht vorgelegt. So würden auch die Abraumhalden weiter vergrößert. Die Heldenabwässer verseuchten die Grundwasserbestände und blieben der Bevölkerung die nächsten 100 Jahre ganz sicher erhalten. Unverständlich sei, dass die Grüne Hessische Umweltministerin Hinz einen Plan von K+S bis in das Jahr 2065 genehmigt habe, der kurz- und mittelfristig keinerlei Verbesserungen vorsehe und nur dem Unternehmen nütze. „Wo bleibt da der grüne Anspruch?“, fragt Werner.

Nur eine große Lösung, die die Laugenabwässer direkt per Pipeline in die Nordsee leite, mache Sinn und sei nachvollziehbar. Dies ist die Auffassung des Sprechers der Nordhessischen Freien Wähler, Willi Werner, Edermünde. Als Mitglied der Regionalversammlung beim Regierungspräsidium Kassel erklärt er, dass eine Salzpipeline bis zur Oberweser nur Stückwerk sein könne. Ein dafür nötiges Salzlaugen-Auffangbecken von 25 bis 30 Hektar Fläche würde im Bereich des Reinhardswaldes landschaftsschädigend und klimabeeinflussend wirken.

Dies sei den hier beheimateten Menschen weder zuzumuten noch zu vermitteln.

Im Schwalm-Eder-Kreis werde der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses, Lothar Kothe aus Malsfeld, das Thema auf die Agenda setzen. (red)



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