Startseite

Ihre Werbung hier!

Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Bürgerinitiative gegen Suedlink fordert Akteneinsicht

Fritzlar. Nachdem die SuedLink-Planungen nach den starken Bürgerprotesten im vergangenen Jahr verworfen wurden und das Bundesfachplanungsverfahren ausgesetzt worden ist, fordert die Fritzlarer Bürgerinitiative gegen SuedLink Einsicht in die Sued-Link-Akten. Ein entsprechender Antrag wurde bei der Bundesnetzagentur gestellt. Man verspricht sich hierdurch vertiefte Informationen zu den Hintergründen, die zur Zurückweisung der Tennet-Pläne durch die Bundesnetzagentur im Frühjahr 2015 geführt haben.

Von besonderem Interesse seien auch die aktuellen Bestrebungen zur Umsetzung des neuen Planungsrechts, das eine Neuplanung der SuedLink-Trasse mit einem Vorrang von Erdverkabeltechnologie erforderlich mache, heißt es aus den Reihen der Bürgerinitiative. Man befürchte, dass bei der Neuplanung des SuedLink auf Kosten der Bevölkerung ein weiteres Mal große Verunsicherung entstehen könnte, wenn nicht mit der gebotenen Sorgfalt ein möglichst konfliktfreier Trassenkorridor für eine Erdkabeltrasse gefunden werde. Problematisch sei hierbei nach Ansicht der BI nach wie vor das gesetzliche Bündelungsgebot, was die Planer an bestehende Infrastrukturvorhaben, wie zum Beispiel vorhandene Stromtrassen, Eisenbahnlinien oder Autobahnen, binde. Diese führten zum Teil sehr nah an Städten und Gemeinden vorbei, weshalb es bei strenger Anwendung der Bündelung geradezu zwangsläufig zu erneuten Spannungsverhältnissen zwischen Bevölkerung und Trassenverlauf kommen könnte.

Die Verantwortlichen seien daher in der jetzigen Phase der Festlegung der neuen Planungsrichtlinien mehr denn je gefragt, vorausschauend zu planen und die politischen Entscheidungsträger in Berlin auf gegebenenfalls notwendige Anpassungen der Gesetzeslage zur Findung eines möglichst konfliktfreien Trassenkorridors hinzuweisen, um eine weiteren Verzögerung des Netzausbaus durch Bürgerproteste zu verhindern. Hierbei ist es eine zentrale Forderung der Bürgerinitiative, die den Bedarf und damit die Notwendigkeit des Vorhabens weiterhin in Gänze in Frage stellt, dem Schutz der Bevölkerung und Landschaftskulturgütern Vorrang gegenüber sonstigen Umweltbelangen einzuräumen. (red)



Tags: ,


Ähnliche Beiträge

Bisher keine Kommentare


Einen Kommentar schreiben

© 2006-2017 SEK-News • Powered by WordPress • Theme by: BlogPimp/Appelt MediendesignBeiträge (RSS) und Kommentare (RSS)Impressum + DatenschutzAGB





Facebook Auto Publish Powered By : XYZScripts.com

Um Ihr Nutzererlebnis zu verbessern, verwendet diese Seite Cookies. Details

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen", um Ihnen das beste Surferlebnis möglich zu geben. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen zu verwenden fortzufahren, oder klicken Sie auf "Akzeptieren" unten, dann erklären Sie sich mit diesen.

Schließen