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Mit Respekt nach Ostwestfalen: MT muss in Lemgo ran

Felix Danner setzt sich gegen Andrej Kogut und Jonathan Stenbäcken durch. Foto: HartungMelsungen. Nach dem Auswärtseinsatz in Berlin muss die MT Melsungen auch an diesem Wochenende wieder reisen. Der 22. Spieltag der DKB Handball-Bundesliga sieht für die Nordhessen den Auftritt in Ostwestfalen vor. Dort wird das Roth-Team am Sonntag, 21. Februar, vom TBV Lemgo erwartet. Anwurf in der Lipperlandhalle ist um 17.15 Uhr. Das Spiel wird ab 17 Uhr live von Radio HNA übertragen.

Zum Start ins neue Jahr ist die MT gleich dreimal in Folge in fremden Hallen gefordert. Los ging es vor einer Woche in Berlin, wo ein knapper, aber verdienter 24:23-Sieg eingefahren wurde. Nun steht das Spiel in Lemgo auf dem Programm und am Mittwoch in Mannheim das Wiederholungsspiel im DHB-Pokal Viertelfinale gegen die Rhein-Neckar Löwen. Am 27. Februar folgt dann endlich der erste Auftritt vor heimischem Publikum. Und das ist ein ganz besonderer, denn zum Hessenderby wird die HSG Wetzlar erwartet.

Zunächst aber lenkt Michael Roth die Konzentration voll und ganz auf den TBV Lemgo. Die Ostwestfalen sind zwar “nur” Tabellenzwölfter und in erster Linie wohl darauf bedacht, den Abstand zur abstiegsgefährdeten Zone zu vergrößern, andererseits aber keinesfalls zu unterschätzen. “Auswärtsspiele in der Bundesliga sind naturgemäß extrem schwer. Das gilt auch für unser Spiel in Lemgo. Der TBV hat die meisten seiner Pluspunkte zuhause geholt. Was angesichts der besonderen Atmosphäre in der Lipperlandhalle nicht weiter verwundert. Ich denke, die Mannschaft hat sich damit abgefunden, dass in dieser Saison nach oben nicht mehr viel möglich ist. Da wird sie sicher gegen vermeintlich Favoriten befreit aufspielen und genau das macht dieses Spiel auch für uns so gefährlich”, skizziert der MT-Trainer die Ausgangssituation. Und erinnert auch gleich noch daran, dass der TBV zuletzt in Eisenach doppelt gepunktet hat.

Klar, die MT, derzeit Tabellenvierter, hat vor einer Woche in Berlin bewiesen, wie man auch auswärts erfolgreich in einem Hexenkessel bestehen kann. Aber davon gleich eine Siegwahrscheinlichkeit für das Spiel in Lemgo abzuleiten, verbietet sich absolut. Da bleibt auch Michael Roth lieber der alten Sportlerweisheit treu, nach der das nächste Spiel immer das schwerste ist. “Natürlich ist es unser Ziel, in Lemgo zu gewinnen. Aber dazu ist eben auch eine entsprechend gute Leistung nötig. Das bedeutet, wir müssen insgesamt unsere technischen Fehler minimieren und im Angriff möglichst effektiver spielen als dies noch in Berlin der Fall war. Ausserdem ist eine schnelles Rückzugverhalten notwendig, da der TBV wohl eher auf Konter als auf langes Positionsspiel setzen wird, so Roth.

Personell wird sich die Situation am Sonntag nicht von der unterscheiden, mit der der MT-Trainer auch schon in Berlin klarkommen musste. Das heißt, Rückraumspieler Malte Schröder und Linksaussen Michael Allendorf fehlen weiterhin – alle anderen Akteure sind an Bord. Das heisst von ihren grippalen Infekten vollständig genesen sind auch Nenad Vuckovic und Timm Schneider. Letztgenannter freut sich natürlich besonders auf das Spiel in der Lipperlandhalle. Der Allrounder trug schließlich bis zur vergangenen Saison noch das Trikot der Ostwestfalen und pflegt nach wie vor Kontakte zu seinem Ex-Mannschaftskameraden Patrick Zieker.

Umgekehrt gibt es auch ein Wiedersehen mit ehemaligen MT-Cracks: Lemgos Kreisläufer Anton Mansson und Rückraumspieler Jonathan Stenbäcken sind im Team von Trainer Florian Kehrmann nach einigen Anlaufschwierigkeiten inzwischen zu festen Größen gereift. Beide standen bei der MT bis zum Sommer 2014 unter Vertrag.

Schiedsrichter in Lemgo: Fabian Baumgart / Sascha Wild (Neuried / Offenburg); DHB-Spielaufsicht: Jutta Ehrmann-Wolf.

Bisherige Ligavergleiche: 21 Spiele, 8 Siege MT, 13 Siege TBV, letzter Vergleich: MT – TBV 37:24 (18.10.15).

Live-Berichterstattung: Sportreporter Patrick Schumacher wird am Sonntag live ab 17.00 Uhr das Spiel auf radiohna.de übertragen. Als Co-Kommentator fungiert der noch verletzte MT-Linksaußen Michael Allendorf, der in gleicher Funktion übrigens auch schon beim Spiel in Berlin aktiv war. (Bernd Kaiser)



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