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FWG gegen Kindergarten in Landesfeind’scher Scheune

Homberg. Trotz teilweise hitziger Debatten in der Bürgerschaft und entgegen der Beschlussvorlagen des eigens eingesetzten parlamentarischen Sonderausschusses sowie des Magistrats sei am Donnerstag in der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung durch die Mehrheit der Altparteien beschlossen worden, den neuen Kindergarten in der „Landesfeind’schen Scheune“ in der Altstadt zu bauen, berichtet Christian Utpatel von der FWG. Die FWG halte das für eine krasse Fehlentscheidung: Es gebe nicht genügend Freiflächen, ein weiterer Ausbau wäre kaum möglich und die Verkehrssituation in den engen Altstadtgassen sei unakzeptabel.

In seiner Rede vor der Abstimmung habe FWG-Fraktionsvorsitzender Achim Jäger seine Postionen deutlich gemacht: „In der Kernstadt kommen als mögliche Standorte ein Neubau am Stellberg (Kosten 2,55 Millionen Euro für vier Gruppen) und ein Umbau der Landesfeind’schen Scheune in der Innenstadt (Salzgasse / Webergasse) in Betracht (Kosten 3,17 Millionen Euro). Wir Freien Wähler stimmen für einen Kindergartenneubau am Stellberg. Der am besten geeignete Platz für den Bau eines viergruppigen Kindergartens ist für uns die Freifläche unterhalb des Stellbergstadions. Dieser Standort bietet ausreichend Platz für freistehende Gebäude (Sonne und Licht), Platz für einen großzügigen Spiel- und Außenbereich, die Möglichkeit, Synergieeffekte mit der nahen Stellbergschule zu nutzen, ausreichend Parkplätze, eine entspannte Verkehrssituation und die Erweiterungsmöglichkeit für weitere Gruppen in der Zukunft.“

Den möglichen Alternativstandort Landesfeind’sche Scheune in der Innenstadt (Salzgasse / Webergasse) sehe man als ungeeignet an. „Die Ansiedlung einer Kindertagesstätte in einer alten Scheune wird nicht zu einer Belebung unserer Innenstadt führen. Bei der geplanten Größe ist die verkehrsgünstige Erreichbarkeit für Eltern und ein barrierefreier Zugang zum Außengelände wichtig. Ein Umbau der Landesfeind’schen Scheune, der aufgrund der beengten Platzverhältnisse zweigeschossig sein müsste, könnte das nicht bieten. Sowohl die Treppen im Gebäude als auch die vom Kindergarten entfernt liegenden Freiflächen unterhalb des Schlossbergs sind ganz erhebliche Nachteile dieses Standorts mitten in der Altstadt. Darüber hinaus müsste mit deutlich höheren Kosten für die Stadt gerechnet werden. Das Verkehrsaufkommen in der Altstadt wird erheblich zunehmen. Parkplätze und Wendeplätze stehen nicht ausreichend zur Verfügung“, so Jäger weiter.

Die FWG stimme für einen Kindergartenneubau in Homberg, für eine Erweiterung des Kindergartenstandorts Mardorf und für die sofortige Einrichtung eines Waldkindergartens. Hinsichtlich der Standortortentscheidung für den Neubau in Homberg sei man überzeugt: „Unsere Entscheidung für die Fläche am Stellbergstadion stellt das Wohl der Kinder, ihrer Eltern und auch die Anforderungen an die Betreuungskräfte in den Vordergrund und ist darum die bessere Wahl.“ Für eine nachhaltige Belebung der Altstadt und insbesondere des Quartiers Marktplatz-Ost bedürfe es mehr als die Ansiedlung einer Kindertagesstätte. Hier brauche man keine bruchstückhaften Entscheidungen, sondern ein Gesamtkonzept, an dem man gerne mitarbeite. (red)



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