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2015 neuer Tourismus-Rekord in Hessen

Hessen. Wenige Tage vor Beginn der Internationalen Tourismusbörse in Berlin (ITB) hat Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir am Donnerstag gemeinsam mit dem Frankfurter  Wirtschaftsdezernenten Markus Frank und Martin Michel, Geschäftsführer der Wiesbaden Marketing GmbH einen touristischen Imagefilm vorgestellt. Der Film feiert bei der gemeinsamen Messepräsentation des Landes, mit den Standpartnern FrankfurtRheinMain und Wiesbaden auf der weltgrößten Tourismusmesse vom 9. bis 13. März Premiere.

„Hessen mit seinen Regionen besitzt ein großes touristisches Potenzial und die ITB in Berlin ist der Ort, um dies einem Fachpublikum aus aller Welt zu präsentieren. Der neue Imagefilm zeigt deutlich, warum Hessen als Reiseziel so beliebt ist: Wandern am Rheinsteig, relaxen in der Therme in Bad Orb oder das Nachtleben in Frankfurt. Hessen ist zu einer absoluten hotspot-Destination in Deutschland geworden“, sagte Al-Wazir. Eingesetzt wird der Film auf Messen und Präsentationen im In- und Ausland, für PR-Zwecke,  im Rahmen des Standortmarketings und in den sozialen Netzwerken. Den Film gibt es neben der deutschen Fassung auch mit englischen, niederländischen und chinesischen Untertiteln.

Jährlich über 150.000 Fachbesucher machen die ITB zum unverzichtbaren Branchentreff und schon seit einigen Jahren präsentieren sich Hessens Regionen und Städte gemeinsam in einer eigenen Halle, die in diesem Jahr in einem völlig neuen Design erscheint und die vier Tourismus-Profilthemen (Stadt, Land, Wellness, Tagen) facettenreich in Szene setzt. Die Kosten für die Präsentation werden vom Land Hessen, der Region FrankfurtRheinMain – vertreten durch die Städte Frankfurt und Wiesbaden – und zahlreichen Unterausstellern gemeinsam getragen.

Neuer Übernachtungsrekord in Hessen
2015 wurden in Hessen erstmals über 32 Millionen Übernachtungen gezählt, dies ist ein Plus von 3,2 % gegenüber dem Vorjahr. Vor 10 Jahren lag die Zahl der Übernachtungen lediglich bei knapp 24 Millionen. „Das ist nun das sechste Rekordjahr in Folge. Diese Entwicklung zeigt, dass sich die Tourismuswirtschaft in Hessen ganz hervorragend den neuen Nachfragetrends angepasst hat. Aber auch die regionalen Vermarktungsstrukturen sind durch die nachhaltige Etablierung der elf Destinationen und die Übertragung der landesweiten Marketingarbeit auf die Hessen Agentur wesentlich effektiver geworden“, so Al-Wazir.

Übernachtungszahlen und Quellmärkte
Während die Übernachtungen inländischer Gäste im vergangenen Jahr um 2,3 Prozent gestiegen sind, erweist sich die Nachfrage aus dem Ausland mit einer Steigerungsrate von 6,3 Prozent abermals als Motor für die touristische Entwicklung. Mittlerweile werden über 22 Prozent aller Übernachtungen von ausländischen Gästen gebucht.

Mit Abstand wichtigster Quellmarkt sind die USA – mit einem Plus von 8,7 Prozent liegt die Zahl der Übernachtungen nunmehr bei fast 800.000. Weitgehend konstant ist die Nachfrage aus den Niederlanden und Großbritannien, die mit 572.402 und 500.247 die Positionen zwei und drei halten konnten. Im laufenden Jahr könnte China allerdings Großbritannien verdrängen, denn bei einem Plus von 36,8 Prozent liegen die Übernachtungszahlen chinesischer Gäste nur noch knapp unter 500.000. Mit einem Plus von 14,7 Prozent und nun fast 370.000 Übernachtungen haben  die Arabischen Golfstaaten auf Platz 5 ebenfalls eine große Bedeutung für die hessische Tourismuswirtschaft.

Landesregierung unterstützt den Tourismus im ländlichen Raum 
Obwohl 2015 alle Regierungsbezirke Übernachtungszuwächse verzeichnen konnten, konzentrieren sich diese Zuwächse zunehmend auf die großen Städte und Ballungsräume. Traditionelle Ferienregionen wie z.B. das Waldecker Land konnten hingegen nur  in wesentlich geringerem Maße vom positiven Trend der vergangenen Jahre profitieren. Damit auch die ländlichen Regionen stärker an der touristischen Entwicklung teilhaben können, unterstützt das Wirtschaftsministerium über das Informationsportal www.dewit.hessen.de Tourismusbetrieben bei der Bewältigung des demografischen Wandels. Derzeit werden auf der Basis von Marktforschungsuntersuchungen für jede Region die regionalen Stärken, ausgewählte Themen und einige wenige Zielgruppen in Workshops erarbeitet. „Wir möchten die Regionen dabei unterstützen, ein unverwechselbares touristisches Profil zu entwickeln. Nur so können sie sich im harten Wettbewerb weiterentwickeln“, so Minister Al-Wazir.

Erste erfolgreiche Zertifizierungen barrierefreier Tourismusangebote
Seit Oktober 2015 können sich in Hessen alle Anbieter touristischer Dienstleistungen nach dem bundesweit einheitlichen Kennzeichnungssystem „Reisen für Alle“ für barrierefreie Tourismusangebote zertifizieren lassen. Jetzt konnten die ersten vier Zertifizierungsurkunden übergeben werden. Al-Wazir: „Dank einer Förderung unseres Ministeriums ist der gesamte Zertifizierungsprozess für die ersten 50 Betriebe kostenlos. Wir wollen damit die erste Hemmschwelle bei den Betrieben überwinden, denn die Nachfrage nach barrierefreien Tourismusangeboten wird in den kommenden Jahren steigen – wer jetzt die Voraussetzungen schafft, hat einen klaren Wettbewerbsvorteil.

Frankfurt baut Stellung als wichtigstes Reiseziel in Hessen aus  
Im vergangenen Jahr wurden in Frankfurt über 8,6 Millionen Übernachtungen gezählt, das sind rund 27 Prozent aller statistisch erfassten Übernachtungen in Hessen. Interessant: In diesem Jahr stieg die Inlandsnachfrage mit + 8,5 Prozent stärker als die Auslandnachfrage.

Neben dem wichtigen Tagungssektor wird sich Frankfurt am Main auch weiterhin auf das Marketing im Privatreisemarkt fokussieren. „In diesem Jahr präsentieren die Frankfurter Museen wieder Ausstellungen, die für internationale Aufmerksamkeit sorgen werden“, so der Frankfurter Wirtschaftsdezernent Markus Frank. Dazu gehören die Ausstellungen zu  Joan Miro in der Schirn Kunsthalle Frankfurt und die Maniera-Ausstellung im Städel Museum. Für die zahlreichen Shoppingtouristen steht seit kurzem ein digitaler Shop-Finder auf frankfurt-tourismus.de zur Verfügung. Beim Thema „Barrierefreies Reisen“ wird ein Meilenstein mit der Umsetzung des bundesweit einheitlichen Kennzeichnungssystems erreicht werden. „Die Tourist Information am Frankfurter Hauptbahnhof gehört zu den ersten hessischen Trägern des Zertifikats „Reisen für Alle“. Sie ist für Rollstuhlfahrer und auch für Menschen mit Hör- und Sehbehinderung barrierefrei“, so Frank.

Wiesbaden Stärkt Kooperation mit  Kulturinstitutionen
Martin Michel, Geschäftsführer der Wiesbaden Marketing GmbH, unterstrich die positive Entwicklung Wiesbadens als Städtereiseziel, die sich auch in der Landeshauptstadt in einem Zuwachs von 3,5 Prozent auf 1,2 Mio. Übernachtungen und damit einem Rekordwert widerspiegelt. Dabei nahm insbesondere die Anzahl der Übernachtungen ausländischer Gäste um 16,9 Prozent zu. Erfolgreiche Kooperationen mit Kulturpartnern wie beispielsweise mit dem Museum Wiesbaden und dem Hessischen Staatstheater werden zukünftig auch weiter intensiviert, um Besucher nach Wiesbaden zu locken. So wird auf der ITB die im Oktober beginnende Barock-Ausstellung „Caravaggios Erben“ mit einer eigenen zweisprachigen Broschüre präsentiert. Die Internationalen Maifestspiele werden gemeinsam mit dem Hessischen Staatstheater nicht nur in Berlin in nächster Zeit intensiv beworben, sondern sie sind auch Bestandteil der überregionalen Vermarktung der „12 guten Gründe, Wiesbaden zu besuchen“, um die Landeshauptstadt Hessens als attraktive Städtereisedestination im touristischen Markt zu positionieren. Neben weiteren Schwerpunktthemen rückt die Wiesbaden Marketing GmbH ihr Jahresthema „Tradition/Brauchtum“ mit der Premiere einer entsprechenden Broschüre in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit in Berlin. Neben der Wiesbadener Weinkönigin werden Produkte „Made in Wiesbaden“ vor Ort präsentiert und können von den Besuchern selbstverständlich verkostet werden. Ebenfalls eine Premiere im Rahmen der Vermarktung als Kongress- und Tagungsdestination feiert das 3D-Modell des zukünftigen RheinMain Congress Centers Wiesbaden. (red)



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