Startseite

Ihre Werbung hier!

Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Bundesweites Integrations-Netzwerk geht an den Start

Nordhessen und Marburg: Konkrete Angebote von 150 Firmen

Dr. Michael Ludwig, Geschäftsführer Aus- und Weiterbildung bei der IHK Kassel-Marburg. Foto: nhKassel/Guxhagen. Heute ist im Zuge des Aktionsprogramms „Ankommen in Deutschland“ der 80 Industrie- und Handelskammern (IHK) das „NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ an den Start gegangen. Es bietet Betrieben, die sich bei der Integration von Flüchtlingen engagieren (wollen), praktische Informationen zu Rechts- und Integrationsfragen sowie einen Erfahrungsaustausch. Knapp 340 Firmen machen bislang bei der bundesweiten Aktion www.unternehmen-integrieren-fluechtlinge.de mit. Zwei stammen aus dem Bezirk der IHK Kassel-Marburg: die Spedition Hch. Kördel GmbH aus Guxhagen (Schwalm-Eder) und die Frauencomputerschule ItF Kassel.

Dessen ungeachtet setzt sich jede IHK vor Ort mit einem Aktionsplan dafür ein, Flüchtlinge zu integrieren. In Nordhessen und dem Altkreis Marburg ist die Bereitschaft der Wirtschaft groß, Verantwortung zu übernehmen: Derzeit haben mehr als 150 Firmen konkrete Angebote an die IHK Kassel-Marburg übermittelt, um Flüchtlinge in Praktikum und Ausbildung zu bringen. Die Angebote stammen von Unternehmen aller Größenordnungen und Branchen. „Das Interesse spiegelt sich auch in den täglichen Gesprächen mit Unternehmern wider“, ergänzt Dr. Michael Ludwig, Geschäftsführer Aus- und Weiterbildung bei der IHK Kassel-Marburg. Erst Mitte Februar hatten sich 130 Teilnehmer bei einer IHK-Informationsveranstaltung darüber informiert, wie sie es schaffen, Flüchtlinge in Praktikum, Einstiegsqualifizierung (EQ) oder Ausbildung zu bringen.  Die IHK wirbt bei allen Unternehmern aus Nordhessen und dem Altkreis Marburg darum, weitere Angebote einzureichen.

Die IHK Kassel-Marburg unterstützt interessierte Firmen auf vielfältige Weise. Seit Jahresbeginn laufen die Fäden bei Enrico Gaede zusammen. Er koordiniert zentral Instrumente, Anfragen und Angebote für Nordhessen und den Altkreis Marburg. Darüber hinaus stehen 15 weitere IHK-Mitarbeiter den Unternehmern in der Region beratend zur Seite, sie akquirieren auch Praktikums- und Ausbildungsplätze. Die 27 regionalen IHK-Berufswahlbüros im Kammerbezirk spielen ebenfalls eine große Rolle, um Flüchtlingen eine passgenaue Berufsorientierung anbieten zu können.

Die persönlichen Gespräche der Unternehmer mit IHK-Beratern flankiert die Kammer mit einem kostenlosen Informationspakt auf der IHK-Website, dass unter www.ihk-kassel.de im Bereich „Aus- und Weiterbildung“ unter „Weblinks“ und „Flüchtlinge – Helfen, beraten, informieren“ bereitsteht. Im Bereich „Weblinks“ finden Unternehmer außerdem einen PDF-Meldebogen, mit dem sie ihre Praktikums- und Ausbildungsangebote einreichen können.

Bei Fragen zur Beschäftigung von Flüchtlingen wenden sich Unternehmer an: Enrico Gaede (IHK-Bildungsberater), Telefon (0561) 7891-388, E-Mail: gaede@kassel.ihk.de. (red)



Tags: , ,


Ähnliche Beiträge

Bisher keine Kommentare


Einen Kommentar schreiben

© 2006-2017 SEK-News • Powered by WordPress • Theme by: BlogPimp/Appelt MediendesignBeiträge (RSS) und Kommentare (RSS)Impressum + DatenschutzAGB





Facebook Auto Publish Powered By : XYZScripts.com

Um Ihr Nutzererlebnis zu verbessern, verwendet diese Seite Cookies. Details

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen", um Ihnen das beste Surferlebnis möglich zu geben. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen zu verwenden fortzufahren, oder klicken Sie auf "Akzeptieren" unten, dann erklären Sie sich mit diesen.

Schließen