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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Neukirchen als Kneippheilbad bestätigt

Reinhard Otto (Vorsitzender des Hess. Fachausschusses für Kurorte, Erholungsorte und Heilbrunnen), Stadtverordnetenvorsteher Willi Berg, Bürgermeister Klemens Olbrich, Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke, Landrat Winfried Becker, Heidrun Englisch (Geschäftsführerin des Tourismusverbandes „Rotkäppchenland“), Dr. Peter Enders (Verwaltungsleiter der Asklepiosklinik Schwalmstadt), Martina Kohlhase (Geschäftsführerin Pro Neukirchen e.V.), Dr. Felix Meuschke und Ortsvorsteher Peter Jöckel (v.l.). Foto: nhNeukirchen. Seit Anfang März ist es offiziell: das Prädikat „Kneippheilbad“ wurde der Stadt Neukirchen wieder zuerkannt und erfährt dadurch eine erste Bestätigung. Den Titel „Luftkurtort“ erfüllt die Stadt Neukirchen seit 1962 ununterbrochen und erhält jetzt aktuell die vierte „amtliche“ Bestätigung.  In einer kleinen Feierstunde übergab Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke der Stadt Neukirchen das Prädikat „Kneippheilbad‘“ und das Prädikat „Luftkurort“.

Bürgermeister Klemens Olbrich zeigte sich äußerst erfreut: „Das ist ein weiterer wichtiger Meilenstein für die Stadt Neukirchen“. Mit der erneuten Prädikatisierung erfülle die Knüllstadt in schwieriger Zeit weiterhin die Voraussetzungen gemäß den Qualitätsstandards für Heilbäder und Kurorte sowie für Heilbrunnen und Heilquellen, erklärte der Vorsitzende des Hessischen Fachausschusses für Kurorte, Erholungsorte und Heilbrunnen, Abteilungsleiter im RP Kassel Reinhard Otto.

Das Prädikat „Kneippheilbad“ wurde mit der Übergabe im Rathaussitzungssaal erstmals nach der Verleihung im Jahr 2000 bestätigt. Das Prädikat „Luftkurort“ wurde schon zum vierten Mal an Neukirchen verliehen. Bereits seit 1962 trägt die Stadt im südlichen Knüllgebirge das begehrte Zertifikat.

In einem kurzweiligen Fachvortrag referierte Dr. Felix Meuschke über die medizinische Präventivwirkung eines Kneippheilbades. Der Titel „Kneippheilbad“ sei eine große Chance, aber auch ein großes Vermächtnis, sagte der Arzt des Asklepios Klinikums Schwalmstadt und wagte mit einem Augenzwinkern den Blick in die Zukunft: „Wer weiß, vielleicht heißt es irgendwann ja mal „Bad Neukirchen“.

Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke sah in den beiden Auszeichnungen ein weiteres Indiz für die Attraktivität der Region: „Gut, dass wir im touristischen Bereich in Nordhessen so gut aufgestellt sind“. Nicht nur Gäste würden von der positiven Entwicklung profitieren, sondern auch die Einwohner, stellte er fest.

Stadtverordnetenvorsteher Willi Berg brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass zukünftig die Lehren „Sebastian-Kneipps“ auch „mit Leben“ gefüllt werden. Man könne doch beispielsweise schon in Neukirchens Kindergärten beginnen, führte Berg aus: „Wir hatten schon bei der Erstverleihung im Jahr 2000 darüber nachgedacht, aber es wurde leider wenig umgesetzt“. (red)



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