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35 Kilometer entgegen der Fahrtrichtung gefahren

Kassel. In der Nacht von Samstag auf Sonntag befuhr ein 77-Jähriger aus dem Landkreis Kassel mit seinem Pkw die Autobahn 49 entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung. Dabei legte er mindestens 35 Kilometer zurück, bevor er von Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal an der Anschlussstelle Neuental gestoppt werden konnte. Nun suchen die Beamten Verkehrsteilnehmer, die diese Fahrt beobachteten oder dabei sogar selbst gefährdet wurden.

Führerschein sichergestellt
Wie die Beamten der Polizeiautobahnstation mitteilen, meldete sich am gestrigen frühen Sonntagmorgen gegen kurz vor 2 Uhr ein Verkehrsteilnehmer über den Notruf 110 bei der Leitstelle der Kasseler Polizei und berichtete von einem Falschfahrer auf der A 49 im Bereich Baunatal, der auf der Nord-Fahrbahn in Richtung Süden  unterwegs sei. Neben den sofort entsandten Funkstreifen informierte die Leitstelle mit einer Rundfunkwarnmeldung über den Falschfahrer. Beamte der Polizeiautobahnstation Baunatal stoppten den 77-Jährigen mit seinem VW Golf gegen kurz nach 2 Uhr an der Anschlussstelle Neuental. Eine plausible Begründung für die Fahrt entgegen der Fahrtrichtung und der nicht unerheblichen Dauer konnte der  Falschfahrer nicht liefern. Die Beamten stellten schließlich den Führerschein sicher und brachten den Senior nach Abschluss der ersten polizeilichen Maßnahmen nach Hause. Den Einfluss von Alkohol oder  anderer berauschender Mittel stellten die Polizisten dabei nicht fest.

Unfall durch Ausweichmanöver entgangen
Bislang meldeten sich drei Verkehrsteilnehmer, die dem Falschfahrer während ihrer Fahrt in Richtung Kassel ausweichen mussten. Die Zeugen berichteten, dass ihnen der VW Golf auf dem linken der beiden in Richtung Norden führenden Fahrstreifen entgegenkam und nur ihre Ausweichmanöver einen Zusammenstoß mit dem  Falschfahrer verhinderten. Da bislang nicht eindeutige klar ist, wo der 77-Jährige auffuhr und ob weitere Verkehrsteilnehmer auf dem Autobahnabschnitt gefährdet wurden, werden mögliche Zeugen gebeten,  sich bei der Kasseler Polizei zu melden. Hinweise werden unter der Telefonnummer (0561) 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen erbeten. (ots)



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