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Bauschutt: 95 Prozent werden wiederverwendet

Hessen. Die in Hessen zur Entsorgung angenommenen Bau- und Abbruchabfälle summierten sich 2014 auf insgesamt 13,5 Millionen Tonnen. Wie das Hessische Statistische Landesamt weiter mitteilt, wurde mit 12,8 Millionen Tonnen bzw. 95 Prozent der Löwenanteil in Verwertungsverfahren aufbereitet, recycelt, energetisch verwertet oder als Bau- und Füllmaterial genutzt. Die übrigen 0,7 Millionen Tonnen wurden verbrannt oder auf Deponien beseitigt.

Bei der Abfallbehandlung werden Verfahren zur Verwertung und zur Beseitigung unterschieden. Verwertungsverfahren haben den Zweck, verwendungsfähige Bestandteile für eine weitere Nutzung aufzubereiten. Es gibt drei Verwertungsverfahren: (1) Metalle, Kunststoffe, Asphalt usw. werden recycelt. (2) Boden, Sande und Ähnliches werden für die Landschaftspflege eingesetzt. (3) Daneben werden Abfälle durch Verbrennung zur Strom- und Wärmerzeugung energetisch verwertet. Bei den Beseitigungsverfahren werden Abfälle, die nicht verwertbar sind, entweder endgültig gelagert oder verbrannt.

Recycling
Mit dem Ziel der Rückgewinnung von Stoffen wurden 5,8 Millionen Tonnen Bau- und Abbruchabfälle (43 Prozent) behandelt. Davon wurden 4,0 Millionen Tonnen Bau- und Abbruchabfälle (30 Prozent) in Bauschuttaufbereitungsanlagen und 1,0 Millionen Tonnen Ausbauasphalt (7,6 Prozent) als Heißmischgut in Asphaltmischanlagen recycelt. Fast die Hälfte des Ausbauasphalts war zuvor in Brechanlagen aufbereitet worden.

Weitere knapp 0,7 Millionen Tonnen Bauabfälle (5,1 Prozent) wurden vor ihrer Verwertung einer Vorbehandlung unterzogen. Davon wurden 0,3 Millionen Tonnen (2,4 Prozent), vor allem Eisen-, Stahl und Holzabfälle, in Schredderanlagen zerkleinert. In Sortieranlagen wurden 0,2 Millionen Tonnen (1,6 Prozent), überwiegend gemischte Bau- und Abbruchabfälle, vorbehandelt. Einer Behandlung in spezifischen Anlagen wurden 0,1 Millionen Tonnen (1,0 Prozent) unterzogen, beispielsweise verunreinigter Boden, gemischte Bau- und Abbruchabfälle und Kabel. Die vorbehandelten Abfälle wurden entweder an Direktverwerter (z. B. in der Eisen- und Stahlindustrie oder im Handel) oder an andere Behandlungsanlagen abgegeben. Dort wurden sie energetisch oder bautechnisch verwertet.

Landschaftspflege
7,0 Millionen Tonnen (52,0 Prozent) der verwerteten Abfälle wurden für Maßnahmen der Landschaftspflege eingesetzt. Hierbei handelte es sich überwiegend um Bodenaushub. Auf die Verfüllung von übertägigen Abbaustätten entfielen 6,2 Millionen Tonnen (46 Prozent) und auf Bau- und Rekultivierungsmaßnahmen auf Deponien 0,8 Millionen Tonnen (6,0 Prozent).

Energieerzeugung und Beseitigung
Zur Energieerzeugung wurden 32 000 Tonnen Bauabfälle (0,2 Prozent) in Feuerungsanlagen verwendet. Weitere 0,7 Millionen Tonnen (5,1 Prozent) wurden dem Stoffkreislauf durch Beseitigung entzogen. Von dieser Menge wurden fast 96 Prozent auf Deponien abgelagert und der Rest in Abfallverbrennungsanlagen beseitigt. (red)



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