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Furore Verlag feiert 30-jähriges Jubiläum

Happy Birthday mit Furore: Das Blechbläserquintett des Heeresmusikkorps Neubrandenburg spielte zum 30-jährigen Furore Verlagsjubiläum Der Vizepräsident des Deutschen Musikverlegerverbandes, Winfried Jacobs (2.v.r.) mit der Furore-Verlegerin Renate Matthei (3.v.r.), dem Präsidenten des Deutschen Musikrates, Prof. Martin Maria Krüger (4.v.r) und dem Blechbläserquintett des Heeresmusikkorps Neubrandenburg. Foto: KemnaFrankfurt/Kassel. Das 30-jährige Jubiläum wurde vom Furore Verlag am vergangenen Freitag auf der Internationalen Musikmesse Frankfurt groß gefeiert. Vor über 100 Gästen spielte das Blechbläserquintett des Heeresmusikkorps Neubrandenburg ein „Happy Birthday“ zum Verlagsjubiläum und der Vizepräsident des Deutschen Musikverlegerverbandes, Winfried Jacobs, hatte lobende Worte für das Verlagsprogramm und die Verlegerin Renate Matthei. Unter den anwesenden Gästen auch der Präsident des Deutschen Musikrates, Prof.  Martin Maria Krüger und die DMV Ehrenpräsidentin Dagmar Sikorski, der Geschäftsführer der VG Musikedition Christian Krauss und u. a. die KomponistInnen Diana Cemeryte, Juan Arnez, Reto Parolari, Marlo Strauß und Martin Bärenz.

Die Gründerin und Geschäftsführerin Renate Matthei gab einen kurzen Einblick in die Verlagsgeschichte: 1986 startete Furore mit sieben deutschen damals noch lebenden Komponistinnen und heute vertritt der Furore Verlag 170 Komponistinnen mit ca. 1500 Werken weltweit. Von den Komponistinnen sind ca. 1/3 aus Deutschland und 2/3 aus dem Ausland,  darunter Frankreich, USA, Italien, aber auch Schweden, Schottland, Australien, China oder Kanada.

Der Furore  Verlag nimmt sein 30-jähriges Jubiläum zum Anlass, um unter dem Motto „30 Jahre Furore Verlag – 30 Streichquartette” Werke von Komponistinnen verschiedener Epochen vorzustellen. Die bedeutendste Gattung der Kammermusik, die sich im zweiten Drittel des 18. Jahrhunderts entwickelte, ist bis heute sehr beliebt. Komponistinnen des 18. bis 21. Jahrhunderts haben variantenreiche Werke dieser Gattung in einer großen stilistischen Vielfalt dieser Gattung geschrieben, die der Furore Verlag mit diesem Projekt besonders würdigt und bekannt machen möchte. Hierunter so spannende Werke wie das Streichquartett c-Moll der Komponistin und Kämpferin für die Rechte der Frauen Ethel Smyth (1858–1944), ein ausdrucksstarkes Werk, geprägt von dem gesellschaftlichen Erfordernis, sich unentwegt durchsetzen zu müssen und sechs Streichquartette der venezianischen Komponistin Maddalena Laura Lombardini Sirmen.

Nach wie vor ist der Furore Verlag weltweit der einzige Musikverlag, der exklusiv Noten und Bücher von und über Komponistinnen im Programm hat. Für die Gründung des Furore Verlages bekam die Inhaberin und Geschäftsführerin Renate Matthei im Oktober 2012 das Bundesverdienstkreuz am Bande von Bundespräsident Joachim Gauck persönlich überreicht.

Des Weiteren erhielt Renate Matthei für ihre Verlagstätigkeit und Ihren Einsatz für die Komponistinnen weltweit im März 2015 den Hauptpreis des Soroptimist Deutschland Preises. Mit dem alle zwei Jahre verliehenen Preis werden Personen oder Organisationen ausgezeichnet, die sich durch ihr Wirken vor allem im Rahmen eines konkreten Projekts auf besondere Weise um die Verbesserung der Stellung der Frau in der Gesellschaft verdient gemacht haben.

In den vergangenen Jahren erhielt der Furore Verlag bereits fünf Mal für ausgewählte Notenausgaben den Deutschen Musikeditionspreis „Best Edition“ für hervorragende verlegerische Leistungen: 1996 für die Edition „Ton-Zeichen” der Darmstädter Komponistin Barbara Heller, in der Kategorie Notenausgaben von Werken des 20./21. Jahrhunderts. 2002 für die Faksimile-Edition „Das Jahr” von Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, in der Kategorie Faksimile. 2006 für die Edition „25 plus piano solo”, eine festliche Jubiläumsedition, in der Kategorie Notenausgaben von Werken des 20./21. Jahrhunderts. 2010 für die Edition „Ausgewählte Lieder” von Josephine Lang, in der Kategorie wissenschaftliche Editionen sowie 2015 für die zweibändige Edition „Mund auf statt Klappe zu“ Frauenbewegung in lauten Tönen. (red)



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