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Arbeit gibt dem Leben Sinn

Rund 160 Gäste beim Jahresempfang der Hephata Diakonie am 15. April in der Hephata-Kirche

Frank Radu, Peter Klingmann, Klaus Dieter Horchem, Georg Krause, Judith Hoffmann, Maik Dietrich-Gibhardt, Dr. Rainer Obrock und Dr. Harald Clausen (v.l.). Foto: nhSchwalmstadt-Treysa. Beim Jahresempfang Hephatas am 15. April wurde die neue Eigenmarke der Hephata Diakonie „Für Uns“ präsentiert. Den Impulsvortrag dazu hielt die neue Hephata Direktorin Judith Hoffmann, die während der Veranstaltung auch offiziell im Amt willkommen geheißen wurde. Dazu waren rund 160 geladene Gäste aus Kirche, Diakonie, Politik, Gesellschaft und Vereinen in den Hephata-Kirchsaal in Schwalmstadt-Treysa gekommen.

„Arbeiten Sie eigentlich gern? Können Sie sich in Ihrem Beruf verwirklichen? Trifft auf Sie womöglich auch der Satz: ,Arbeit ist das halbe Leben‘ zu?“, fragte Judith Hoffmann zu Beginn ihres Vortrags „Soziale Landwirtschaft – gute Wachstumsbedingungen für Kompetenz und Selbstbewusstsein“. Denn Arbeit diene nicht nur dem Gelderwerb und der finanziellen Unabhängigkeit, sondern strukturiere auch den Tag, die Woche und letztlich das ganze Leben – und zwar unabhängig davon, ob Menschen eine Behinderung hätten oder nicht: „Arbeit gibt dem Leben Sinn. Wer keine Arbeit hat, ist schnell ausgegrenzt und verliert das Gefühl, nützlich und wertvoll zu sein. Genau wie Sie und ich, haben auch Menschen mit Unterstützungsbedarf den Wunsch, sich im Beruf zu verwirklichen und eine erfüllende und befriedigende Tätigkeit auszuüben.“ Dabei seien Menschen mit Behinderungen mit einer deutlich erhöhten Arbeitslosenquote von 14 Prozent konfrontiert, so Hoffmann.

Hephata Diakonie trage mit einer personenzentrierten Förderung von Menschen mit Beeinträchtigungen sowie verschiedenen Arbeitsangeboten in Werkstätten aber auch in externen Unternehmen dazu bei, einen nötigen Bewusstseinswandel in der Gesellschaft voranzutreiben. Der neuen Hephata-Eigenmarke „Für Uns“, die eine breite Palette hochwertiger, landwirtschaftlicher Produkte umfasst, die von Menschen mit Beeinträchtigungen hergestellt werden, komme dabei eine wichtige Bedeutung zu. „Die Bio-Landwirtschaft bei Hephata ist nachhaltig und im Einklang mit der Schöpfung. Sie ist regional und greift auf, was die Heimat bietet. Und sie ist soziale Arbeit und wichtiger Baustein einer inklusiven Gesellschaft. Soziale Landwirtschaft macht Sinn – für Sie – für mich – für alle – Für Uns.“

Dies unterstrich auch eine Talkrunde mit Markenentwickler Georg Krause, Betriebsleiter Frank Radu vom Bio-Hofgut Richerode, und Peter Klingmann, Geschäftsführer der Marketinggesellschaft „Gutes aus Hessen“, moderiert von Johannes Fuhr. Dabei ging es unter anderem um die Bedeutung der Vermarktung der Bio-Produkte Hephatas für die beschäftigten Menschen mit Behinderungen. Frank Radu: „Das erfüllt sie mit Stolz. Neulich hat mir ein Beschäftigter erzählt: ,Stell Dir mal vor, ich war zu Besuch in Hanau und habe dort im Supermarkt unsere Kartoffeln gekauft.‘ Das ist doch eine tolle Rückmeldung.“

Dies griff auch Hephata-Direktor Maik Dietrich-Gibhardt auf: „In unseren landwirtschaftlichen Betrieben wachsen zum Beispiel Kartoffeln und Gemüse, aber es wachsen auch die Qualifikation, die Kompetenz und das Selbstbewusstsein der Menschen, die dort beschäftigt sind. Der Dreiklang von sozialer Fachlichkeit, nachhaltiger wirtschaftlicher Steuerung und diakonischem Profil ist uns auch als neu zusammengesetztem Vorstandskollegium wichtig.“

Daran knüpfte Dr. Harald Clausen, Vorstand Diakonie Hessen, in seinem Grußwort ebenso an, wie Oberlandeskirchenrat Dr. Rainer Obrock, Aufsichtsratsvorsitzender Hephata Diakonie. Obrock hieß Judith Hoffmann offiziell willkommen. Die 55-Jährige hat zum Januar 2016 die Nachfolge von Peter Göbel-Braun angetreten. Zuvor war sie als Regionalgeschäftsführerin in der Behindertenhilfe und als Geschäftsführerin einer Einrichtung der Sozialen Rehabilitation in der Diakonie in Hildesheim tätig. Obrock: „Aufgrund Ihrer Persönlichkeit und Erfahrungen bringen Sie gute Voraussetzungen mit, liebe Frau Hoffmann.“ (me)

Viele Grüße

Melanie Schmitt

Hephata Hessisches Diakoniezentrum e.V.

Melanie Schmitt

Pressereferentin

Elisabeth-Seitz-Straße 16

34613 Schwalmstadt-Treysa

Tel. 06691/18-1418

Fax 06691/18-1389

melanie.schmitt@hephata.de

www.hephata.de

VR 3926 im Vereinsregister des Amtsgerichts Marburg

Vorstand: Maik Dietrich-Gibhardt, Judith Hoffmann, Klaus Dieter Horchem



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