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Energielieferung für die nächsten vier Jahre vergeben

Energielieferung für die nächsten vier Jahre vergeben - Die Kommunen Schwalmstadt und Willingshausen haben gemeinsam Strom und Gas ausgeschrieben. Foto: nhSchwalmstadt/Willingshausen. „Interkommunale Zusammenarbeit wird schon lange gelebt, insofern machte eine gemeinsame Ausschreibung nur Sinn“ erklärt Bürgermeister Vesper aus Willingshausen. Herr Schwierzeck (Erster Stadtrat in Schwalmstadt) ergänzt: „Durch den Wettbewerb haben wir ein gutes Ergebnis erzielt und tun als Kommune das, was jeder private auch tut: Preise vergleichen und den Günstigsten beauftragen.“

Die Stadt Schwalmstadt hatte im Jahr 2014 etwa 240 Verbrauchsstellen für Strom. In dieser Zeit betrug der Strombedarf etwa 2 650 000 kWh, wovon etwa 520 000 kWh auf die Straßenbeleuchtung entfielen. Außerdem verfügte Schwalmstadt im Jahr 2014 über 24 städtische Verbrauchsstellen für Erdgas mit einem Verbrauch von etwa 1 700 000 kWh.

Die Gemeinde Willingshausen verfügte etwa über 86 Verbrauchsstellen für Strom im Jahre 2014. In dieser Zeit betrug der Strombedarf etwa 820 000 kWh, wovon etwa 140 000 kWh auf die Straßenbeleuchtung entfielen.

Die Energielieferung wurde entsprechend dem Vergaberecht europaweit ausgeschrieben. Im Vorfeld hatte der Energiebeauftragte des Schwalm-Eder-Kreises die zwei Kommunen beraten. Zusätzlich unterstützte die Kanzlei Kleymann, Karpenstein & Partner mbB das Verfahren. Das sogenannte offene Vergabeverfahren wurde gewählt, um eine neutrale und vergleichbare Preisanfrage zu gewährleisten.

Insgesamt haben zehn deutsche Unternehmen die Ausschreibungsunterlagen angefordert. Fristgerecht wurden Anfang Januar 2016 insgesamt fünf Angebote von regionalen und überregionalen Unternehmen abgegeben.

Den Zuschlag erhielt nach Angebotsprüfung für die Stromlieferung die Stadtwerke Celle. Mit Gas wird Schwalmstadt zukünftig von der E.ON Energie Deutschland GmbH beliefert. Beide Unternehmen haben eine Vielzahl von Referenzen, was die Energielieferung an Kommunen betrifft.

„Der Wettbewerb hatte deutliche preisliche Auswirkungen gebracht“ erklärt Alexander Inden vom Bauamt. Angeboten wurde der reine Arbeitspreis – also ohne die für alle gleichen gesetzlichen Steuern und Umlagen bzw. Abgaben (Netznutzung, Konzession). „Der Arbeitspreis nach dem Ausschreibungsergebnis ist fast 3 Cent pro Kilowattstunde günstiger als wir als Stadt bisher bezahlt haben“ so Inden.

Bisher wurde Strom aus erneuerbaren Energiequellen bezogen. Diese Qualität wird auch künftig durch die Stadtwerke Celle gewährleistet, die den Nachweis erbringen 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu liefern. (red)



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