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Perspektive für junge Flüchtlinge

Hephata-Berufshilfe hat Zuschlag für Schwalm-Eder-Kreis erhalten

Schwalmstadt-Treysa. „Perspektive für junge Flüchtlinge (PerjuF)“, so heißt eine neue Fördermaßnahme der Bundesagentur für Arbeit zur Berufsorientierung und -vorbereitung junger Flüchtlinge. Die Berufshilfe der Hephata Diakonie hat sich auf die Ausschreibung der Maßnahme für den Schwalm-Eder-Kreis beworben und den Zuschlag bekommen. Die Maßnahme startet im Mai. Jeweils zwölf junge Flüchtlinge werden ab dann ein halbes Jahr lang an den deutschen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt herangeführt.

„Die Maßnahme dient der beruflichen Vorbereitung und der Überleitung in weitere Maßnahmen, wie dem Berufsvorbereitenden Jahr und einer Ausbildung oder auch einer Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt“, sagt Lothar Eberhardt, Leiter der Hephata-Berufshilfe. Spracherwerb und -förderung stehen dabei ebenso im Fokus wie die handwerkliche Eignungsfeststellung und der Erwerb neuer Kenntnisse und Kompetenzen in handwerklichen Berufen. Aber auch Informationen über das Ausbildungs- und Arbeitsleben, den Arbeitsalltag sowie gesellschaftliche Normen und Werte in Deutschland werden gegeben, sowie Hilfe bei der Bewerbung und Ausbildungsplatzsuche gegeben. Die Maßnahme kommt für all die Flüchtlinge unter 25 Jahren in Frage, die Leistungen der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters beziehen, unabhängig vom Aufenthaltsstatus. Sie umfasst 30 Wochenstunden. „Wir sind der Meinung, dass diese Maßnahme Sinn macht und wir die geforderten Ansprüche an einen Ausbildungsträger qualifiziert erfüllen können“, sagt Eberhardt. „Unter anderem aufgrund des prognostiziert weiter steigenden Fachkräftemangels in Deutschland bieten Menschen, die hier Zuflucht suchen, ein Potential für den Arbeitsmarkt.“ Wenngleich der Weg hin zu einer vollwertigen Integration in den Arbeitsmarkt ein weiter sei, „haben wir mit diesem Angebot jedoch die Möglichkeit, die Menschen auf den ersten Metern dieses Weges zu begleiten und zu unterstützen“, so Eberhardt. (me)



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