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„Zeit für mehr Solidarität“ – Kundgebung und Maifeier

Borken/Melsungen/Schwalmstadt-Treysa. Der DGB-Kreisverband Schwalm-Eder lädt am Tag der Arbeit ein zu Veranstaltungen des DGB und seiner Gewerkschaften in Borken, Melsungen und Schwalmstadt-Treysa. Für eine Kundgebung und der anschließenden Maifeier versammeln sich Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter am Vormittag in den drei Städten (Borken: 9.30 Uhr, Hotel am Stadtpar-Bürgerhaus Borken; Melsungen: 10 Uhr, Obermarkt; Schwalmstadt-Treysa: 10.45 Uhr, Hospital in Treysa). Nach der Begrüßung durch den DGB-Kreisvorstand und Grußworten werden die Maireden gehalten von: Manuel Sauer (ver.di Nordhessen): Borken; Petra Hartwig (IG BCE Bezirk Kassel): Melsungen; Andreas Schäfer (EVG): Schwalmstadt-Treysa.

Mit dem Motto „Zeit für mehr Solidarität“ positioniert sich der DGB zu den aktuellen gesellschaftlichen Debatten rund um Zuwanderung, Abstiegsängste und immens hohem Reichtum bei einigen wenigen. DGB-Kreisvorsitzender Andreas Fritsch: „Der gewerkschaftliche Grundsatz der Solidarität und die Forderung nach einer solidarischen Gesellschaft sind die besten Antworten für heutige Ungerechtigkeiten.“

Wenn jeder für sich allein streite, sei damit weder allen geholfen, noch gäbe es mehr Gerechtigkeit. In den aktuellen Tarifrunden, beispielsweise im Öffentlichen Dienst, der Metall- und Elektroindustrie oder der Chemischen Industrie, bewiesen die DGB-Gewerkschaften die Kraft solidarischen Handelns. Die Beschäftigten hätten es selbst in der Hand, sich gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen ihren Teil an den Gewinnen der Unternehmen zu sichern. Außerdem könne dieses Geld nicht mehr in zweifelhaften Steueroasen und im Luxus weniger Reicher enden.

DGB-Kreisvorsitzender Fritsch: „Solidarität heißt für die Gewerkschaften: Interne demokratische Diskussion, Beteiligung der Mitglieder und gemeinsames entschlossenes Auftreten. Dazu laden wir alle ein.“ Wer sich ungerecht behandelt fühlt oder mit der Politik unzufrieden sei, könne sich in den Gewerkschaften engagieren. Starke Gewerkschaften erkämpften gute Tarifverträge. Die DGB-Gewerkschaften würden politisch Druck machen für eine bessere Rente, die Beschränkung von Leiharbeit oder faire Handelsabkommen. Beispielsweise sei der gesetzliche Mindestlohn ein großer Erfolg des DGB.

Gewerkschafter Fritsch: „Solidarität heißt auch, dass wir für ein besseres Leben für alle streiten. Wir grenzen niemand aus. Deswegen muss das Grundrecht auf Asyl durchgesetzt werden. Geflüchtete Menschen müssen Zugang zu Bildung, Ausbildung und Arbeit bekommen.“ Ein richtiger Sozialstaat könne das leisten, ohne dass andere das Gefühl haben durch Zuwanderer beeinträchtigt zu werden.

Ein gut ausgestatteter Sozialstaat nehme den Besitzern hoher Vermögen einen Teil ihres Reichtums und würde dieses Geld für die Soziale Sicherung, für Infrastruktur, Sicherheit, Bildung und in den Kommunen ausgeben. Die Parteien müssten deswegen über Umverteilung durch Steuern auf hohe Vermögen, hohe Erbschaften und Unternehmenserträge diskutieren.

Eine Übersicht über alle Veranstaltungen des DGB in Nordhessen zum Tag der Arbeit am 1. Mai findeet man unter nordhessen.dgb.de.(red)



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