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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

6.500 VW-Beschäftigte fordern fünf Prozent mehr Geld

Aktion vor dem Werkstor in Baunatal

Foto: Martin SehmischBaunatal. Rund 6.500 Beschäftigte des Volkswagenwerks in Baunatal haben am Mittwochmittag an einer rund einstündigen Protestveranstaltung vor dem Werkstor teilgenommen. Sie unterstützten damit die Forderung der IG Metall nach fünf Prozent mehr Geld und einer Fortsetzung der Altersteilzeit für den Haustarifvertrag bei Volkswagen. Zugleich zeigten sie sich solidarisch mit den Warnstreiks ihrer Kolleginnen und Kollegen in der Metall- und Elektroindustrie in Nordhessen.

Weg aus der Krise gemeinsam finden
Der Betriebsrat informiert während er Veranstaltung über den aktuellen Stand der Verhandlungen über den Haustarifvertrag. „VW hat auch in der zweiten Verhandlungsrunde kein Angebot vorgelegt und versteckt sich damit hinter den laufenden Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie“, kritisierte der Erste Bevollmächtigte der IG Metall Nordhessen, Oliver Dietzel.

Der Betriebsratsvorsitzende Carsten Bätzold äußerte sich während der Kundgebung auch zur aktuellen Lage von Volkswagen. „Wir fordern den Vorstand auf, eine Lösung der aktuellen Krise zusammen mit dem Beschäftigten zu suchen, nicht gegen sie“, rief er unter starkem Applaus der VW-Mitarbeiter. Es sei beschämend, dass Volkswagen bislang in den Verhandlungen über den Haustarifvertrag kein Angebot vorgelegt habe. Der Unmut der Beschäftigten sei auch wegen der Spekulationen über eine Streichung der Anerkennungsprämie für die Beschäftigten auf einem Hochpunkt. (red)



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