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AfD Schwalm-Eder zufrieden mit Mitgliederzahl

Schwalm-Eder. Zufrieden zeigt sich die Sprecherin der AfD im Schwalm-Eder-Kreis, Renate Glaser, über die Mitgliederzahl in ihrem Kreisverband. Die Mitgliederzahl habe sich seit der Gründung im Mai 2013 verdreifacht und steige stabil weiter. „Das Interesse ist groß“, so Glaser, vielen fehle allerdings der Mut, sich im Familien- oder Freundeskreis entsprechend zu positionieren, andere fürchten Benachteiligungen im Arbeitsleben oder Berufsumfeld. „Ein leider nicht wegzuredender Faktor“, so Glaser. Beispiele gebe es bedauerlicherweise genug.

Nichtsdestotrotz gehöre die AfD im Schwalm-Eder-Kreis zwischenzeitlich zu den Kreisverbänden mit dem größten Mitgliederzuwachs in Hessen, auch wenn sich diese auf der rund 1.500 Quadratkilometer großen Kreisfläche noch etwas „verliefen“. Zu den vorrangigen Zielen gehöre daher, zeitnah Ortsverbände zu gründen, um ortsnah mit Bürgern ins Gespräch zu kommen und deren Interessen und Anliegen in die Kreispolitik einfließen zu lassen.

„Im Altkreis Melsungen sind wir mit dem dortigen, vitalen Ortsverband zwischenzeitlich fest verankert, im Bereich Fritzlar/Wabern, dem Chattengau und der südlichen Schwalm wollen wir in absehbarer Zeit vergleichbare Strukturen schaffen“, so Glaser. Infoveranstaltungen und Bürgertreffs sollen wie bisher bewusst dezentral stattfinden, um Interessenten kurze Wege zu ermöglichen.

Die nächste Infoveranstaltung wird voraussichtlich in Schwalmstadt stattfinden, Thema wird das vor wenigen Wochen auf dem Bundesparteitag der AfD in Stuttgart beschlossene Grundsatzprogramm sein. Termin und Ort werden rechtzeitig auf der Homepage der AfD und auf Facebook bekannt gegeben. (red)

Anmerkung der Redaktion: Wir haben überlegt, ob wir diesen Beitrag veröffentlichen, zumal Medien und ihre Vertreter seitens der AfD als Lügenpresse beschimpft wurden und werden. Hierfür und für andere Verhaltensweisen haben wir kein Verständnis. Wir bringen den Text, weil uns politische Neutralität wichtig ist. Diesen Beitrag zu unterschlagen, wäre nicht neutral gewesen. Eine Meinung muss sich jeder Leser selber bilden.



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2 Kommentare zu “AfD Schwalm-Eder zufrieden mit Mitgliederzahl”

  1. Paul der Kaplan

    Wie verzweifelt müssen die Menschen im Schwalm Eder Kreis sein, dass sie sich so einer rechtspopulistischen Partei anschließt. Mit ihrem Grundsatzprogramm träumt sich die AfD nach Deutschland 1955 zurück. Deutschstämmige Frauen müssen mehr Kinder bekommen. Naturgegebene Unterschiede zwischen den Geschlechtern, traditionelle Wertvorstellungen und spezifische Geschlechterrollen in den Familien, ein klassisches Rollenverständnis von Mann und Frau sind mehr als der Rückgriff in die Mottenkiste der Fünfziger. Dabei ist dies noch eine der harmlosen Forderung der AfD. Das Land, das die AfD anstrebt, ist ganz klar nicht das liberale Deutschland von heute. Bereits an der Sprache der AfD wird das deutlich. Nicht etwa um Begeisterung für Politik zu entfachen, sondern um eine negative Stimmung und eine zersetzende Haltung gegenüber Andersdenkenden zu unterstreichen. Die AfD knüpft damit geschickt an anti-moderne Traditionslinien an. Soziale Ungleichheit wird nur instrumentalisiert, aber nicht politisch beantwortet. Ganz zu schweigen von der Konstruktion der Rechtlosigkeit im Rechtsstaat, der überall nur noch Opfer kennt. Leute wacht auf! Die AfD ist keine Alternative für Deutschland! Aber ihre Ideologie ist nicht weniger reaktionär als die der FPÖ in Österreich. Und damit leider ähnlich verführerisch.

  2. Konservativer

    Sehr geehrter Herr Kaplan,

    ich habe Ihren Kommentar gesehen und entschieden, dass für meinen Teil das so nicht stehen lassen kann. Respekt zolle ich Ihnen dafür, dass Sie in weiten teilen sachlich argumentiert haben. Anhand Ihres Kommentars möchte ich nun einige Anmerkungen machen.

    Wie verzweifelt müssen die Menschen im Schwalm Eder Kreis sein, dass sie sich so einer rechtspopulistischen Partei anschließt.
    Anmerkung: Woran machen Sie fest, dass die Mitglieder der AfD verzweifelt sind, der Verfassungsschutz in mehreren Bundesländern hat derzeitig immer wieder betont, dass die AfD keine Partei ist, welche einer Beobachtung bedarf. Die AfD formuliert lediglich alternative Ansichten und Positionen zu aktuellen Themen.

    Mit ihrem Grundsatzprogramm träumt sich die AfD nach Deutschland 1955 zurück.
    Anmerkung: Woran machen Sie das fest? Haben Sie überhaupt einen Blick in das PP geworfen? Nein? Dann wird es höchste Zeit, mit einer freundlichen Email an den Bundesvorstand bekommen Sie es sogar zugeschickt. Oder Sie schauen auf http://www.alternativefuer.de/programm.
    Wie sie ansonsten wenn Sie das Programm gelesen haben, sicherlich wissen ist das Programm von den ca.23.000 Mitgliedern in Basisdemokratischer Entscheidung beschlossen worden. Ein besonderer demorkratischer Akt. Nirgendwo steht etwas vom Rad der Geschichte zurück drehen auf 1955. Vielmehr hat die AfD bezugnehmend auf die erste demokratische Revolution von 1848 gegen die damaligen absolsuten Herrschaftsverhältnisse eine Präampel formuliert welche ganz Explizit ausweist, dass die AfD auf dem Boden des Grundgesetzes steht.

    Wir sind Liberale und Konservative.
    Wir sind freie Bürger unseres Landes.
    Wir sind überzeugte Demokraten

    Zu Ihren weiteren Anmerkungen:
    Deutschstämmige Frauen müssen mehr Kinder bekommen.
    Ich zitiere aus dem Parteiprogramm(I.Z.A.PP):e zunehmende Übernahme der Erziehungsaufgabe durch staatliche Institutionen wie Krippen und Ganztags
    schulen, die Umsetzung des „Gender-Mainstreaming”-Projekts und die generelle Betonung der Individualität untergraben die Familie als wertegebende gesellschaftliche
    Grundeinheit. Die Wirtschaft will Frauen als Arbeitskraft. Ein falsch verstandener Feminismus schätzt einseitig Frauen im Erwerbsleben, nicht aber Frauen, die „nur” Mutter und Hausfrau sind.Diese erfahren häufig geringereAnerkennung und werden
    finanziell benachteiligt. Die Alternative für Deutschland bekennt sich zur traditionellen Familie als Leitbild. Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz des Grundgesetzes. In der Familie sorgen Mutter und Vater in dauerhafter gemeinsamer
    Verantwortung für ihre Kinder. Die originären Bedürfnisse der Kinder, die Zeit und Zuwendung ihrer Eltern brauchen, stehen dabei im Mittelpunkt.

    Sie schreiben:
    Das Land, das die AfD anstrebt, ist ganz klar nicht das liberale Deutschland von heute. Bereits an der Sprache der AfD wird das deutlich. Nicht etwa um Begeisterung für Politik zu entfachen, sondern um eine negative Stimmung und eine zersetzende Haltung gegenüber Andersdenkenden zu unterstreichen.
    Anmerkung dazu: Woran machen Sie das fest, nennen Sie Fakten. Derzeitig ist es eher so dass Abgeordnete und Mitglieder der AfD um ihr Leben, ihren Beruf und ihr Soziales Umfeld fürchten müssen, gerade weil Linksextreme diese wegen ihrer anderen Meinung anfeinden. Bei den Grünen sitzen Bundestagsabgeordnete die Drogen konsummieren und eine weitverbreitete Forderung aus den 90er Jahren ist das Straffreie Alter für den Jugendschutz herab zu setzen. Warum greifen sie diese Partei nicht dann auch an? Die AfD ist eine junge Partei und braucht genauso wie die Partei der Grünen eine gewissen Zeit um eine demokratische und konservative Kernmannschaft heraus zu bilden. Genau diese Zeit wird entscheiden ob sie den Weg hin zur Volkspartei oder der REPS geht. Aber diese Zeit müssen Sie geben. Das geht nicht von heute auf morgen. Dass natürlich die Altparteien Angst vor einem neuen konkurrenten haben, dürfte klar sein.

    Die AfD knüpft damit geschickt an anti-moderne Traditionslinien an.
    Anmerkung: Das konservative Spektrum ist ein normales demokratisches Spektrum im Meinungsbild. Nachdem die 68er revolutionäre heute in den herrschenden Parteien sind, hat sich dieses Spektrum zwar nach Links verschoben, trotzdem ist es nicht rassistisch über eine geregelte Asylpolitik oder andere Bankenpolitik zu sprechen. Populistisch bedeutet vor allem dingen, dem „Volk aufs Maul schauen“ und dafür sind Politiker doch schließlich da, für das Volk? Oder etwa nicht?

    Soziale Ungleichheit wird nur instrumentalisiert, aber nicht politisch beantwortet.
    Anmerkung: Erst Informieren, dann schreiben: http://www.alternativefuer.de/programm

    Ganz zu schweigen von der Konstruktion der Rechtlosigkeit im Rechtsstaat,
    Anmerkung: Hier sind sie leider völlig uninformiert. Die AfD hat sich zur Aufgabe gemacht Freiheit, Rechtstaatlichkeit und Meinungsfreiheit zu erhalten. Kleine Anmerkung am Rande, bei Menschen mit Migrationshintergrund verzeichnet die AfD hohe Mitgliederzuwächse. Achille Demagbo ist hier nur eines von vielen Beispielen.

    Die AfD ist keine Alternative für Deutschland! Aber ihre Ideologie ist nicht weniger reaktionär als die der FPÖ in Österreich. Und damit leider ähnlich verführerisch.
    Anmerkung: Woran machen Sie fest das die FPÖ eine verführerische Partei ist, zitieren Sie aus dem Parteiprogramm. Ich kann nur den rat der weisen zitieren, welcher nach dem letzten Regierungsmitwirken der FPÖ von der EU eingesetzt worden ist. Dieser Rat hat Eindeutig klar gestellt, dass die FPÖ völlig Verfassungskonform gearbeitet hat und nicht das bestehende System abschaffen will. Vielleicht ein Beispiel warum die FPÖ heute bei 30% in Österreich steht.

    Sehr geehrter Herr Kaplan, ich wünsche ihnen einen freien Geist und mehr engagement beim hinterfragen Ihrer Informationen. Behalten Sie sich zwar Ihren sachlichen Stil, trotzdem gehört zum Erhalt einer lebendigen Demokratie mehr als nur die Leitmedien zu verfolgen. Seien Sie Frei und hinterfragen Sie! Informieren Sie sich!

    Ich danke Ihnen und wünsche alles gute!


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