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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

IHK: Marktchancen für regionale Maschinenbauer

Norbert Claus. Foto: nhKassel. Am 10. Juni startet die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich. Ein Markteinstieg im Nachbarland kann auch für Unternehmen aus Nordhessen und dem Altkreis Marburg interessant sein. Die Gründe schildert Norbert Claus, Teamleiter International bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Kassel-Marburg: „Frankreich bietet den zweitgrößten Markt in der EU – mit einer positiven demografischen Entwicklung. Das hat Vorteile auf dem Arbeitsmarkt. Ein weiterer Pluspunkt ist die gute Infrastruktur, ob Telekommunikation, schnelles Internet, Autobahnen, Züge oder andere Transportmöglichkeiten. Auch die Energiekosten sind für Unternehmen niedrig.

Zugleich gibt es einige Besonderheiten: Investoren benötigen einen langen Atem. Sie müssen vor Ort persönliche Kontakte aufbauen und sich längerfristig engagieren, um erfolgreich zu sein. Das schnelle Geschäft ist in der sechstgrößten Volkswirtschaft der Welt schwieriger abzuschließen als an manch anderem Standort. Aber für ein langfristiges Engagement bietet die Grande Nation gute Chancen und Perspektiven.

Einige Beispiele: Im Bereich der Energieeffizienz bestehen große Einsparpotenziale vor allem im Gebäudebau. Bei erneuerbaren Energien und Energieeffizienz wird deutsches Know-how sehr geschätzt. So können regionale Mittelständler vom 17. bis zum 20. Oktober an einer Geschäftsreise „Exportinitiative Energieeffizienz“ im Bereich Infrastruktur, Transport und Logistik teilnehmen. Das derzeit größte Infrastrukturprojekt, bei dem auch energieeffiziente Lösungen gefragt sind, ist der Ausbau Grand Paris mit einem Gesamtvolumen von über 30 Milliarden Euro.

Die Digitalisierung der Wirtschaft ist ebenfalls ein interessantes Feld. Die Regierungen von Frankreich und Deutschland haben Kooperationen vereinbart, im Nachbarland wurden strategische Förderprogramme in der Initiative „Industrie du Futur“ initiiert. Das Land hat einen hohen Nachholbedarf an Robotisierung, Automatisierung und Maschineninvestitionen. Das sind traditionell starke Felder der Maschinenbauer. Hier existieren für französische Unternehmen erhebliche Steuerabschreibungsmöglichkeiten für neue Investitionen, wovon gerade die regionale Zulieferindustrie stark davon profitieren kann.“

Bei Fragen zu den Marktchancen / dem Markteinstieg können sich regionale Unternehmen wenden an: Dagmar Guillén García, IHK-Team International, Telefon (0561) 7891-280, E-Mail: guillen@kassel.ihk.de.

Das Team International der IHK Kassel-Marburg stellt pro Jahr rund 24.000 Exportdokumente aus, um international ausgerichteten Unternehmen aus der Region den erfolgreichen Eintritt in ausländische Märkte zu ermöglichen. Hinzu kommen Einzelberatungen zu Auslandsmärkten, verschiedene Ländersprechtage sowie regelmäßige Veranstaltungen in den Bereichen Zoll- und Außenwirtschaftsrecht. (red)



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