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Hephata-Teams bei den Special Olympics

Zwei Silbermedaillen für Sportler aus dem Bereich Behindertenhilfe

Foto: nhHannover/Schwalmstadt. „Gemeinsam stark“ – unter diesem Motto fanden vom 6. bis 10. Juni in Hannover die Special Olympics auf nationaler Ebene statt. 4.800 Sportler und Sportlerinnen zeigten dort ihr Können und gaben getreu dem Special Olympics Eid „mutig ihr Bestes“. 19 verschiedene Sportarten, über 2.000 ehrenamtliche Helfer, tolle Sportstätten, viel Prominenz und mittendrin: mehrere Delegationen der Hephata-Diakonie.

Für den Bereich Behindertenhilfe begleitete Sportkoordinatorin Patricia Odriozola zusammen mit Mitarbeitenden und Freiwilligen insgesamt 21 Athletinnen und Athleten zu den Spielen. Die Teilnehmer gingen in mehreren Teams in den Sportarten Tischtennis und Handball an den Start.

Am Montag stand zunächst die Begrüßungszeremonie auf dem Programm. Daniela Schadt, Lebensgefährtin von Bundespräsident Joachim Gauck und Schirmherrin der Veranstaltung, eröffnete die Veranstaltung. Fußballweltmeister Per Mertesacker entzündete das olympische Feuer. Ab Dienstag ging es dann sportlich zur Sache. Die Teams aus der Behindertenhilfe gingen dabei sowohl in den sogenannten „traditional“-Teams an den Start, in denen nur Sportler mit Behinderung spielen, als auch in „unified“-Teams. In diesen Mannschaften trainieren und spielen Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam.

Sowohl im Tischtennis als auch im Handball konnten die Hephata-Sportler dabei Erfolge feiern – Tischtennisspieler Yannik Krause erreichte in seiner Leistungsgruppe den zweiten Platz. Ebenfalls mit einer Silbermedaille gingen die Handballer im „traditional“-Team nach Hause. „Zunächst waren viele enttäuscht, weil es so ein packendes Finale war“, berichtet Odriozola. „Aber spätestens bei der Siegerehrung konnten sich alle wieder freuen und waren zurecht stolz auf ihre tolle Leistung“, so die Sportkoordinatorin weiter.

Neben den sportlichen Wettkämpfen gab es auch ein umfangreiches Rahmenprogramm, mit Podiumsdiskussionen, wettbewerbsfreien Spielen, Bandauftritten und nicht zuletzt dem „Healthy Athletes“-Programm, bei dem sich die Teilnehmer umfassend zu Gesundheitsthemen informieren konnten. Die Hephata-Sportler nutzten auch die Gelegenheit und besuchten den bekannten Zoo in Hannover. Mit einer großen Abschlussfeier am Freitagabend wurden die Special Olympics offiziell für beendet erklärt und die Athleten und Athletinnen konnten auf der anschließenden Athletendisco noch einmal ausgelassen feiern. Auf der Heimfahrt waren alle begeistert von der Veranstaltung, berichtet Patricia Odriozola. „Und viele haben schon jetzt gesagt, dass sie beim nächsten Turnier in zwei Jahren wieder dabei sein wollen.“ (red)



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