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SPD-Ortsverein Borken rügt Nichtberücksichtigung von Hans Griese

Borken. In seiner Sitzung vom 1. Juli 2016 beriet der Vorstand des SPD-Ortsvereines Borken über die Nichtberücksichtigung des Ortsvereinsmitglieds Hans Griese bei der aktuellen Besetzung des Kreisausschusses des Schwalm-Eder-Kreises mit SPD-Mitgliedern. Es wurde beschlossen, die Nichtberücksichtigung von Hans Griese zu rügen. Hans Griese sei vom Ortsverein in seiner Mitgliederversammlung am 13. Januar 2016 als Kreisausschusskandidat nominiert worden und diese Nominierung von Hans Griese als zukünftiges Kreisausschussmitglied habe auch der SPD-Unterkreis Borken-Homberg auf dessen Delegiertenkonferenz am 19. Januar 2016 einstimmig bestätigt.

Zum Hintergrund: Jeder Unterkreis der SPD im Schwalm-Eder-Kreis (Melsungen, Fritzlar-Gudensberg, Borken-Homberg, Ziegenhain) nominiert in einem festgelegten Modus seit Jahrzehnten in einem rollierenden Verfahren seine Kandidatinnen und Kandidaten für den Kreisausschuss, um alle Unterkreise und außerdem auch alle größeren Städte im Kreis nach Möglichkeit zu berücksichtigen.

Diese bewährte Praxis werde von der SPD Schwalm-Eder schon seit Jahrzehnten angewandt. Umso verärgerter sei man darüber, dass in der letzten Sitzung des Unterbezirksausschusses der SPD Schwalm-Eder der Genosse Hans Griese, der über Jahrzehnte bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand als Geschäftsführer des Unterbezirks für die SPD auch beruflich tätig war, nicht als Kreisausschussmitglied berücksichtigt worden sei.

Stattdessen wurde vom Unterbezirksausschuss der Genosse Michael Wolf aus Jesberg nominiert, unter anderem mit der Begründung, dass in Jesberg mehr Prozente an Stimmen als in Borken für die SPD bei der Kommunalwahl erzielt worden seien und dass Borken im Vergleich zu Jesberg/Neuental/Bad Zwesten bei den Kreistagsabgeordneten gut vertreten sei.

„Allerdings erzielte in tatsächlichen Zahlen die Borkener SPD immer noch deutlich mehr Stimmen als Jesberg für die SPD; und die Borkener SPD und Hans Griese werden nun dafür abgestraft, dass der Unterbezirksvorstand bei der Kreistagswahl – anders als von Borken und dem Unterkreis Borken-Homberg vorgesehen – zwei Borkener Kandidatinnen auf vorderen Plätzen der Liste der SPD platziert hat, die nun neben dem eigentlichen Borkener Kandidaten auch in den Kreistag eingezogen sind“, heißt es in einer Mitteilung des Ortsvereins Borken von heute, die auch an den Parteivorstand, Thomas Oppermann und Thorsten Schäfer-Gümbel gerichtet war.

Ferner sei es so, dass im Kommunalwahlkampf mit Hans Griese als Kreisausschusskandidaten geworben wurde, während von Michael Wolf keine Rede war. „Die Nichtberücksichtigung von Hans Griese ist damit ein Betrug am Wähler.“

Und weiter: „Der Kandidat Hans Griese steht für jahrzehntelange berufliche Erfahrung, die für eine Mitarbeit im Kreisausschuss hoch qualifiziert, und den Einsatz vor allem auch für die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und Schwachen.“ (red)



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