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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Arbeiten im Weingarten und in der Werkstatt

Austauschprogramm der Hermann-Schuchard-Schule mit Frankreich

Arbeitseinsatz trotz Regens: Die deutsch-französische Austauschgruppe mit den beiden Lehrerinnen der Hermann-Schuchard-Schule Sabine Landsmann und Kerstin Thiel (von links) nach getaner Arbeit auf dem Weingut der französischen Partnerschule. Foto: nhSchwalmstadt-Treysa. Zwischendurch schien es, als sei der Aufenthalt viel zu kurz dafür, doch schließlich wurde noch alles rechtzeitig fertig: Der Unterstand mit Sitzecke aus selbst gezimmerten Möbeln – gebaut aus Holzpalletten und Sichtschutzzäunen und bunt gestrichen in den Farben der deutschen und französischen Flagge – ein Gemeinschaftsprojekt der Hermann-Schuchard-Schule (HSS), Standort der Hephata-Förderschule in Treysa, sowie der sozialen Einrichtung Institut Me´dico-Educatif (IME) Don Bosco bei Bordeaux.

Elf Tage waren sechs Förderschülerinnen und -schüler aus Treysa gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Sabine Landsmann und Kerstin Thiel zum deutsch-französischen Schüler-Praktikanten-Austausch an der Atlantikküste. Begeistert und voller neuer Eindrücke von Land und Leuten sind sie zurückgekehrt. Neben der Erfahrung des gemeinsamen Arbeitens in der Werkstatt und im Weingarten der französischen Förderschule haben die Jugendlichen viele neue Freundschaften geschlossen. „Es war toll, wir haben uns mit den Franzosen auf Anhieb gut verstanden“, so Philipp Martin (16), der trotz der langen Bahnreise mit Umsteigen in Frankfurt und Paris sofort wieder dorthin fahren würde. Und dass, obwohl die Verständigung anfangs sprichwörtlich mit Händen und Füßen vor sich ging. Auch Kristin Sakarjan hat das Auslandspraktikum gut gefallen, nicht zuletzt die Ausflüge nach Bordeaux, zu einer Tauben-Fang-Station oder an die Atlantikküste: „Es war schön, dies mit der französischen Gruppe gemeinsam zu erleben“, berichtet die 18-Jährige.

„Für unsere Schüler war das ein Auslandspraktikum“, so Kerstin Thiel. Für viele der Förderschüler sei es das erste Mal gewesen, dass sie im Ausland waren. Der Austausch sei ein voller Erfolg – „das Motto unserer Schule, lernen mit Kopf, Herz und Hand hat auch dort super geklappt“, so die Lehrerin. Seit zwei Jahren besteht der Austausch zwischen der HSS und dem IME Don Bosco. Finanziert wurde das Auslandspraktikum in Frankreich vom deutsch-französischen Jugendwerk, dem europäischen Institut Infa Europe sowie der Berufshilfe Hephatas. Der Gegenbesuch der französischen Jugendlichen ist für Februar geplant. Denn, so Kerstin Thiel: „Die Franzosen wollen gern mal Schnee erleben, das kennen sie dort nicht.“ (Kerstin Diehl)



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