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Hohmann: Digitalisierung erfasst immer mehr Lebensbereiche

UNH lud zur Vortragsveranstaltung „Industrie 4.0“ mit Sommerfest ein

Sommerfest des UNH im Schlosshotel Bad Wilhelmshöhe, v. l.: UNH-Vorsitzender Michael Hohmann mit Stadtverordnetenvorsteherin Petra Friedrich und mit seinem Vorstandsteam, Stefan Lange, Roger Siebert und Thomas Meyer. Nach rechts: Referent Prof. Dr. Carlo Simon, Carsten Rahier, Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes HESSENMETALL Nordhessen und UNH-Hauptgeschäftsführer Jürgen Kümpel. Foto: Harry Soremski/nhNordhessen. Mehr als 80 Unternehmer und Entscheider aus der Region folgten der Einladung des Unternehmerverbandes Nordhessen e. V. (UNH) zur Vortragsveranstaltung „Industrie – Ausbildung – Arbeitswelt – Privatleben. Alles 4.0?“ mit anschließendem Sommerfest in der Skyline des Schlosshotels Bad Wilhelmshöhe in Kassel. Wie wird die vierte industrielle Revolution die gewachsenen Strukturen verändern? Wird Industrie 4.0 tatsächlich zum größten Treiber unserer Wirtschaft? Welche Auswirkungen hat diese Entwicklung auf die Arbeitswelt und unser Privatleben?

Michael Hohmann, Vorsitzender des UNH, betonte: „Die Digitalisierung erfasst immer mehr Lebensbereiche. Als Unternehmer und Arbeitgeber sind wir gefordert, wach zu sein, diese Entwicklung mitzugestalten und die Menschen in diesem Change-Prozess mitzunehmen. Wir müssen die digitale Transformation als Chance begreifen. Wer sich der Digitalisierung zu spät stellt, wird dem abfahrenden Zug hinterher blicken müssen.“

Das war auch die klare Botschaft des Referenten, Professor Dr. Carlo Simon, Professor für Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Worms: „Industrie 4.0 sorgt dafür, dass unsere Produktionsanlagen vernetzter werden: Kundenwünsche werden schneller umgesetzt und die Anlagen optimieren sich selbst. Dass dann Computer und nicht mehr Menschen entscheiden, löst Verunsicherung aus. Dabei ist unser privates Leben schon ziemlich digital: ´4.0´ durchzieht unser Leben und die Themenfelder Industrie, Ausbildung, Arbeitswelt und Privatleben werden durch ´4.0´ immer enger miteinander verbunden.“

Abschließend appellierte Professor Simon an die Unternehmer: „Für Unternehmer besteht nun die Herausforderung, Mitarbeiter auch in den Firmen für neue Technologien zu gewinnen, Chancen zu entwickeln und letztendlich dadurch zu profitieren.“

Hintergrund
Der Unternehmerverband Nordhessen e. V. (UNH) besteht seit 1997 und ist ein freiwilliger, branchenübergreifender Zusammenschluss von nordhessischen Unternehmen. Er hat aktuell 151 Mitglieder aus Industrie, Dienstleistung, Handel und Gesundheitswesen/Soziale Dienste und ist damit die größte freiwillige und branchenübergreifende Vereinigung der Wirtschaft in Nordhessen.

Als Stimme und Interessensvertretung der freiwillig organisierten Wirtschaft bietet er ein funktionierendes, aktives Unternehmensnetzwerk mit einem intensiven Erfahrungsaustausch und einem eigenen Bildungswerk. Als Berater im Arbeits- und Sozialrecht und der Öffentlichkeitsarbeit steht er Unternehmern unterstützend zur Seite.

Der UNH setzt sich für wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen, eine gute Infrastruktur und unternehmerische Freiheit ein. Er fördert Unternehmergeist bereits in jungen Köpfen von Schülern und Studierenden und unterstützt vielfältige Schul- und Uniprojekte. (red)



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