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Zirkus-Projekt in der Hermann-Schuchard-Schule

Zirkus-Projekt Manegentraum in der Hermann-Schuchard-Schule, Teil der Erweiterten Förderschule Hephatas. Foto: nhSchwalmstadt. „Manegentraum“, schon der Name klang nach Abenteuer. Und das erlebten 98 Schülerinnen und Schüler, 36 Lehrerinnen und Lehrer, 14 Assistentinnen und Assistenten, zwei Praktikanten und ein Absolvent des Freiwilligen Sozialen Jahres dann auch in der Projektwoche der Hermann-Schuchard-Schule (HSS) Anfang Juli. Der „Zirkus Manegentraum“ brachte Trainer, Zirkuszelt und Requisiten mit, in der Manege standen die Schülerinnen und Schüler der HSS mit ihren Pädagogen. Für die Schulgemeinde der HSS, eine staatlich anerkannte Privatschule mit den Förderschwerpunkten geistige sowie körperliche und motorische Entwicklung, bedeutete dies, eine Woche lang tägliches Training, Freitagvormittag Generalprobe und am Freitagnachmittag schließlich die Galavorstellung.

Insgesamt zweieinhalb Stunden präsentierten die Schülerinnen und Schüler unter anderem Hula Hopp-Akrobatik, Seiltanz, Western-Show, Clownerie und Feuerspucken. Knapp 200 Erwachsene und Kinder hatten dafür Eintrittskarten gekauft und spendeten den Akteuren großen Beifall. Zur Generalprobe waren unter anderem auch die Kinder der Kindertagesstätte Hephata und die sechsten Klassen der Melanchthon-Schule Steinatal gekommen.

„Uns war es wichtig, mit dem Zirkusprojekt soziale Kompetenzen zu stärken, wie Teamgeist, Rücksichtnahme auf andere und Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten. Das ist toll gelungen“, so Schulleiterin Astrid Meyer-Breither. Zum einen im offiziellen Training, zum anderen aber auch in vielen kleinen Begegnungen am Rande des offiziellen Programms. Denn das Team vom „Zirkus Manegentraum“ – acht Erwachsene, ein Baby und zwei Hunde – wohnte eine Woche lang in sechs Wohnwagen auf dem Fußballplatz der HSS, ging mittags im Speisen- und Versorgungszentrum Essen und nachmittags auf dem Gelände spazieren.  „Einige Schüler sind extra länger in der Schule geblieben, um mehr Kontakt mit den Leuten vom Zirkus zu haben und um bei Aufbau- und Abbauarbeiten zu helfen“, so Meyer-Breither. Das Fazit zweier Schüler der HSS lautete dann auch: „Die waren voll in Ordnung!“ (me)



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