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Gesundheitslotsen: zweiter Ausbildungsdurchlauf gestartet

Nordhessen. In Nordhessen lassen sich zum zweiten Mal Mitarbeiter von kleinen und mittleren Unternehmen zu betrieblichen Gesundheitslotsen ausbilden. Am zweiten Ausbildungsdurchgang, der nun gestartet ist, nehmen 15 angehende Gesundheitslotsen aus zwölf Unternehmen teil. Die Ausbildung umfasst insgesamt vier Module und 42 Stunden. „Wir freuen uns über das große Interesse. Alle Teilnehmer sind sehr motiviert und haben bei der ersten zweitägigen Schulung engagiert mitgearbeitet“, schildert Alexander Hohbein, Projektmanager beim Regionalmanagement Nordhessen, das die Ausbildung der Gesundheitslotsen gemeinsam mit der AOK Hessen und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck anbietet.

Die betrieblichen Gesundheitslotsen sind keine externen Berater, sondern Mitarbeiter des Unternehmens, die ihren Kollegen in Fragen der Gesundheit beratend zur Seite stehen. Sie tun dies ehrenamtlich und neben ihrer beruflichen Tätigkeit – und können das kollegiale Vertrauensverhältnis nutzen, um Gesundheitsfragen anzusprechen. Das Projekt hat zum Ziel, die Gesundheit von Mitarbeitern in kleinen und mittleren Unternehmen zu verbessern. Damit sollen für die Unternehmen auch finanziellen Belastungen sinken, die zum Beispiel durch Krankheitsgeld entstehen oder aufgrund von Verzögerungen durch liegengebliebene Arbeit.

Zur Ausbildung der Gesundheitslotsen gehören unter anderem Kenntnisse über die Grundlagen gesunder Ernährung, über Möglichkeiten des Stressabbaus und der Suchtprävention, Informationen über psychische Krankheiten und andere Krankheitsbilder aber auch Wissenswertes zur Gesprächsführung oder die Grenzen der eigenen Handlungsmöglichkeiten.

Die ersten betrieblichen Gesundheitslotsen schließen ihre Ausbildung im Herbst ab. Die Teilnehmer, die nun ihre Ausbildung begonnen haben, sind im Frühjahr 2017 fertig. Dann wird ein neuer Ausbildungsdurchlauf starten, für den schon jetzt Reservierungen angenommen werden.

Weitere Informationen gibt es unter www.nordhessen-gesundheit.de oder bei Alexander Hohbein, Projektmanagement Gesundheit beim Regionalmanagement Nordhessen, unter Telefon (0561) 97062-200 oder E-Mail an hohbein@regionnordhessen.de. (red)



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