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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Bernd Siebert besucht Verein Hoffnung für Dich

Axel Ermke (Leiter Mutter-Kind-Haus), Kreisbeigeordnete Veronika Backes, German Karatsev (therapeutischer Leiter), Vorsitzende der CDU Wabern Angelika Rehm-Gumbel, Axel Ohrndorf (Gesamtleiter) und Bernd Siebert MdB (v.l.). Foto: nhWabern. Im Rahmen seiner Sommerbereisung durch den Wahlkreis besuchte der Bundestagsabgeordnete Bernd Siebert in Begleitung der Waberner CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzenden Angelika Rehm-Gumbel sowie der Kreisbeigeordneten Veronika Backes das Schloss Falkenberg.

Der Verein „Hoffnung für Dich“ betreibt seit dem Jahr 1978 dort verschiedene diakonische Einrichtungen. Im Jahr 1970 wurde die überkonfessionelle, christlich-therapeutische Gemeinschaft in Gießen gegründet. Mittlerweile gibt es hier 24 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bereichen Mutter-Kind-Haus, Drogenhilfe sowie Verwaltung. Das Ziel der Arbeit sei eine umfassende Persönlichkeitsentwicklung, orientiert am christlichen Menschenbild, wie der Einrichtungsleiter Axel Ohrndorf berichtete.

Der therapeutische Leiter German Karatsev berichtete, dass die Arbeit durch das vielfältige psychosoziale Dienstleistungsangebot für drogenabhängige Männer und seelisch behinderte Mütter mit Kindern grundsätzlich gut angenommen werde. Man sei zwar nicht komplett ausgelastet, doch wähle man die Klienten auch bewusst aus. Die Aufnahme erfolge nur, wenn eine medizinische Entgiftung abgeschlossen ist und ein Therapiewille zu erkennen sei. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Drogenhilfen setze man nicht auf die Substitution der Droge sondern auf eine gezielte, dauerhafte Abstinenz.

Wie Axel Ermke, der Leiter des Mutter-Kind-Hauses, darstellte habe man in den vergangenen Jahrzehnten ein breites Netzwerk zu Unternehmen und Institutionen aufbauen können, um den Klienten im Laufe der Therapie eine Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

Bernd Siebert sagte dazu: „Das Konzept und die Menschen hier haben mich überzeugt. Gerade in Zeiten, in denen immer wieder über die Legalisierung einzelner Drogen gesprochen wird, ist der Austausch mit Einrichtungen wie Hoffnung für Dich außerordentlich wichtig für meine parlamentarische Arbeit. Hier bekommt man Einblicke in persönliche Schicksale und deren Probleme in unserer Gesellschaft. Wenn Menschen, die täglich mit Drogenabhängigen arbeiten, sich vehement gegen die Legalisierung von Drogen aussprechen, da diese in den vergangenen Jahren auch immer gefährlicher werden, sollte das ein Warnsignal für die Politik sein.“

Insgesamt 15 stationäre Plätze in der Drogenhilfe und sechs stationäre Plätze für Frauen stehen derzeit zur Verfügung. Im Anschluss an die stationäre Behandlung können die Klienten landfristig im Betreuten Wohnen in der praktischen Eingliederung begleitet werden. Hierzu stehen sechs Plätze für Männer zur Verfügung. Darüber hinaus bewirtschaftet der Verein den gesamten Gutsbetrieb und versorgt sich in vielerlei Hinsicht durch Forst- und Landwirtschaft selbst. „Nicht nur die therapeutische Leistung ist lobenswert, auch die handwerkliche, bauliche sowie betriebliche Leistungsfähigkeit. Mit dem Schloss Falkenberg und dem dazugehörigen Gehöft unterhält der Verein ein besonderes Kulturgut in unserer Heimat“, so Siebert während des Rundgangs.

Bernd Siebert im Gespräch mit dem Ortsvorsteher von Unshausen Dieter Corpataux. Foto: nhIm Anschluss gab es noch einen kurzen Abstecher nach Wabern-Unshausen, wo sich der Bundestagsabgeordnete mit dem Ortsvorsteher Dieter Corpataux traf. Seit einem Jahr gibt es auf der Bundesstraße eine lange geforderte Querungshilfe im Bereich der Ortsausfahrt Richtung Wabern. Wie der Ortsvorsteher berichtete sei man mit der Entwicklung vor Ort weitgehend zufrieden. Die Querungshilfe bringe ein gutes Stück Sicherheit und trägt darüber hinaus auch noch zur Verkehrsberuhigung bei. Unzufriedenheit gebe es aber nach wie vor mit der stationären Blitzeranlage, da diese technisch nicht in der Lage sei, die Verkehrssituation umfassend zu kontrollieren. Außerdem würde durch den Blitzer nur eine Fahrtrichtung kontrolliert. Das Problem bestünde jedoch, dass der gemeinsame Ordnungsbehördenbezirk Schwalm-Eder-West für den Betrieb zuständig sei. (red)



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