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Bundesverdienstkreuz für Gerd Höfer

„Außergewöhnliches Engagement im kommunalpolitischen Bereich verdient besondere Anerkennung“

Landrat Winfried Becker (li.), Gerd Höfer (3.v.r.) mit Familie sowie Staatssekretär Mark Weinmeister (re.). Foto: nhNeukirchen. Hessens Staatssekretär für Europaangelegenheiten, Mark Weinmeister, hat gestern Gerd Höfer aus Neukirchen das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht. Er würdigte sein außergewöhnliches Engagement im kommunalpolitischen Bereich. „Herr Höfer hat sich große Verdienste als Mandatsträger in der Kommune wie im Landkreis  erworben. Seit 1974, und damit seit über 40 Jahren, ist er ununterbrochen Mitglied des Kreistages des Schwalm-Eder-Kreises und war in dieser Zeit in diversen Gremien vertreten. Die heutige Ordensübergabe ist ein Zeichen des Dankes für diese Leistungen“, sagte der Staatssekretär im Rahmen einer Feierstunde im nordhessischen Neukirchen.

Höfer studierte auf das Lehramt für Grund-, Haupt- und Realschulen in den Fächern Sport, Physik und Deutsch an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Nach dem ersten Staatsexamen im Jahre 1969 war er zunächst bis 1970 an der Volksschule in Schrecksbach und anschließend bis zum Eintritt in den Ruhestand im Jahre 2008 an der Schule in Neukirchen, der heutigen Integrierten Gesamtschule „Steinwaldschule“, tätig. Von 1994 bis 2009 war er Mitglied des Deutschen Bundestags.

Von 1972 bis 1974 gehörte er dem Kreistag Ziegenhain an, seit der Gebietsreform 1974 ist er Mitglied im Kreistag des Schwalm-Eder-Kreises. In dieser Zeit hat er in zahlreichen Gremien mitgearbeitet. So war er von 1984 bis 1993 Mitglied des Ältestenrates und von 1984 bis 1985 Mitglied des Haupt- und Finanzausschusses. Von 1982 bis 1993 war er Vorsitzender der SPD-Fraktion.

In besonderem Maße galt Höfers Interesse den Bildungsfragen im ländlichen Raum. Insofern wurden von ihm in den entsprechenden Gremien viele bildungspolitische Diskussionen angestoßen und maßgeblich mitgestaltet. Von 1985 bis 1993 war er Mitglied des Schulausschusses, von 1993 bis 2001 Vorsitzender des Ausschusses für Bildung und Kultur, von 2001 bis 2006 Mitglied des Ausschusses für Bildung und Kultur und seit 2011 ist er Mitglied des Ausschusses für Bildung, Kultur, Jugend und Familie. Des Weiteren war er von 1974 bis 1989 Mitglied der Schuldeputation und von 2001 bis 2011 Mitglied der Schulkommission. Zudem war Höfer auch im Bereich der außerschulischen Bildung engagiert, nämlich von 1981 bis 1985 als Mitglied des Beirates Jugendbildungswerk und von 1992 bis 1993 als Mitglied  im VHS-Beirat.

Gerd Höfer hat sich ebenfalls als langjähriges Mitglied der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Europabad und durch die Übernahme des Amtes des Verbandsvorsitzenden in der Zeit von 1986 bis 2011 wesentlich um Erhalt, Sanierung, Modernisierung und Betrieb des Hallenschwimmbades in Schwalmstadt-Treysa verdient gemacht.

öfer war zudem von 1968 bis 1973 Beigeordneter im Gemeindevorstand der damaligen Gemeinde Röllshausen, die 1974 zu einem Ortsteil von Schrecksbach wurde. Daraufhin war Höfer bis 1977 Mitglied in der Gemeindevertretung von Schrecksbach. Von 1986 bis 1994 war er Mitglied im Magistrat der Stadt Neukirchen. Seit dem Jahre 2011 ist er dort erneut Mitglied und bekleidet bis heute die Funktion des Ersten Stadtrates.

In den Jahren 2010 und 2011 war Gerd Höfer Präsident des Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. und wurde daraufhin zum Ehrenpräsidenten ernannt. Auch in dieser Funktion lebt er mit verschiedenen Aktivitäten, Veranstaltungen und Publikationen den Wahlspruch des Verbandes  „Tu was für dein Land“ beispielhaft vor.

Seit 1995, in seiner Zeit als Abgeordneter des Deutschen Bundestages, ist Höfer auch Mitglied der Deutschen Atlantischen Gesellschaft e.V. und war dort von 2000 bis 2009 Mitglied im Vorstand. Die Deutsche Atlantische Gesellschaft hat sich zur Aufgabe gemacht, das Verständnis für die Ziele des Atlantischen Bündnisses zu vertiefen und über die Politik der NATO zu informieren. Hierfür hat er sich in herausragendem Maße eingesetzt und stand der Gesellschaft jederzeit als Referent zur Verfügung.

„Gerd Höfer hat sich in vielfältiger Weise jahrzehntelang für das Gemeinwohl engagiert und sich für die Belange seines Heimatkreises eingesetzt. Sein unermüdliches und beispielgebendes Wirken wird durch die Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande gewürdigt“, sagte Staatssekretär Mark Weinmeister abschließend. (red)



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