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Frischer Wind für die Berufsorientierung

ESF-gefördertes Projekt „MINT-FResH“ macht Werbung für eine Ausbildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik

Foto: nhFelsberg. Der Hessische Staatssekretär für Europaangelegenheiten, Mark Weinmeister, hat in Felsberg bei der Auftaktveranstaltung für das Projekt „MINT-FResH“ auf die Bedeutung der Fachbereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) hingewiesen: „Für den Technologie- und Forschungsstandort Hessen ist es wichtig, dass in dem Bereich ausreichend Fachkräfte zur Verfügung stehen. Das Projekt MINT-FResH leistet einen wichtigen Beitrag, um junge Menschen für einen Beruf im technischen Umfeld zu interessieren.“ An dem Projekt beteiligt sind die Drei-Burgen-Schule, Felsberg, die Georg-August-Zinn-Schule, Gudensberg, die Ohetal-Schule, Frielendorf-Verna, die Anne-Frank-Schule, Fritzlar, die Berlin-Tiergarten-Schule, Knüllwald, sowie die Hermann-Schafft-Schule, Homberg. Finanziert wird das Projekt mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds sowie mit Mitteln der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit. Für die Laufzeit von zwei Jahren werden 294.800 Euro bereitgestellt.

Ziel des Projektes ist es, Haupt- und Realschüler für MINT-Berufe zu interessieren und eine Grundlage für Berufsfindung und –entscheidung im MINT-Bereich zu geben. In dem Projekt werden Aktionen angeboten in den Bereichen IT, Elektrotechnik/Elektronik sowie Biologie/Chemie. Hierzu zählt der Besuch von Betrieben, aber auch der Bau eines einfachen Roboters, d.h. die Teilnehmenden erforschen und erkennen wie MINT in ihrem Alltag funktioniert, indem sie ihren Alltag im Experiment erforschen.

In diesem Zusammenhang wies Europastaatssekretär Weinmeister auf die Bedeutung von EU-Fördermitteln hin: „Hessen profitiert in hohem Maße von europäischen Geldern. Die Europäische Union leistet durch die finanzielle Unterstützung hessischer Projekte in den unterschiedlichsten Bereichen einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung unseres Landes!“ Aus diesem Grund habe die Hessische Landesregierung das EU-Beratungszentrum Hessen als zentrale Anlaufstelle für alle Anfragen rund um das Thema EU-Förderung eingerichtet. „Der Hessischen Landesregierung ist es ein wichtiges Anliegen, den Bürgerinnen und Bürgern in Hessen die große Bandbreite von EU-Fördermöglichkeiten aufzuzeigen und sie bei der Suche nach dem passenden Programm zu unterstützen“, erklärte Weinmeister.

An die Projektträger gerichtet betonte der Europastaatssekretär, dass in der Bildungslandschaft und für den Arbeitsmarkt von morgen die MINT-Fächer immer mehr an Bedeutung gewinnen. „Das Projekt möchte die Schülerinnen und Schüler mit ihrer wissenschaftlich-technisch geprägten Umwelt vertraut machen, indem sie sich in Experimenten spielerisch diesem Themenfeld nähern.“ Von besonderer Bedeutung sei dabei der Besuch von Betrieben, damit die Jugendlichen mehr über die Realität dieser Berufe erfahren und so Berührungsängste abgebaut würden. Allerdings ginge es nicht nur um den drohenden Fachkräftemangel, so Weinmeister. „In unserer globalisierten Welt sowie auch in der immer stärker technisierten Gesellschaft benötigen junge Menschen spezielle Fähigkeiten, um den Herausforderungen im Alltag und in ihrem Lebensumfeld gewachsen zu sein. Auch hierzu leistet MINT-FResH einen großen Beitrag.“ (red)



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