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Brexit: Chancen auch für Nordhessen

Eric Menges (Geschäftsführer FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of the Region), Klaus Repp (Aufsichtsratsvorsitzender Regionalmanagement Mittelhessen GmbH), Jens Ihle (Geschäftsführer Regionalmanagement Mittelhessen GmbH), Heinrich Gringel (Aufsichtsratsvorsitzender Regionalmanagement Nordhessen GmbH), Dr. Rainer Waldschmidt (Geschäftsführer Hessen Trade & Invest GmbH), Holger Schach (Geschäftsführer Regionalmanagement Nordhessen GmbH) und Rainer Dippel (Leiter strategische Verbandsarbeit und Nachhaltigkeit Viessmann Werke) (v.l.). Foto: Regionalmanagement Nordhessen/Tilman Lochmüller

Eric Menges (Geschäftsführer FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of the Region), Klaus Repp (Aufsichtsratsvorsitzender Regionalmanagement Mittelhessen GmbH), Jens Ihle (Geschäftsführer Regionalmanagement Mittelhessen GmbH), Heinrich Gringel (Aufsichtsratsvorsitzender Regionalmanagement Nordhessen GmbH), Dr. Rainer Waldschmidt (Geschäftsführer Hessen Trade & Invest GmbH), Holger Schach (Geschäftsführer Regionalmanagement Nordhessen GmbH) und Rainer Dippel (Leiter strategische Verbandsarbeit und Nachhaltigkeit Viessmann Werke) (v.l.). Foto: Regionalmanagement Nordhessen/Tilman Lochmüller

Nordhessen. Mit Blick auf die Umwälzungen durch die Brexit-Entscheidung in Großbritannien sieht Regionalmanager Holger Schach durchaus auch Chancen für die Region Nordhessen. Es sei sehr wahrscheinlich, dass wichtige Finanzunternehmen ihren Sitz von London nach Frankfurt verlegen und in einer zweiten Welle auch global agierende Firmen mit ihren Hauptniederlassungen aus Großbritannien in das Rhein-Main-Gebiet umziehen. „Wenn das so kommt, steigt der Druck auf den Standortraum Frankfurt, vor allem für kleine und mittlere Unternehmen wird es schwieriger werden, Gewerbeimmobilien und Arbeitskräfte zu finden und zu bezahlen“, prognostizierte Schach nach einem Treffen von Experten in der Viessmann-Akademie in Allendorf (Eder) zum Thema „Brexit: Chancen für Hessen“.

Aufgrund einer solchen Entwicklung könnten sich „Chancen auch für den Standort Nordhessen“ ergeben. „Interessierte Firmen werden wir dann gemeinsam mit den Wirtschaftsförderern der Region nach Kräften unterstützen“, kündigte Schach an. Dies gilt besonders für die Realwirtschaft, die nicht nur in London, sondern in Großbritannien insgesamt betroffen sein wird und in Nordhessen beste Standortbedingungen zu attraktiven Konditionen vorfindet – der Flughafen Frankfurt liegt mit einer Fahrtzeit von anderthalb Stunden ab Kassel im Rahmen dessen, was Unternehmen im Großraum London gewohnt sind.

Zu der Veranstaltung in Allendorf eingeladen hatten die Regionalmanagement Nordhessen GmbH, die Regionalmanagement Mittelhessen GmbH und die Hessen Trade & Invest GmbH (die Wirtschaftsförderung des Bundeslandes Hessen). Keynote-Speaker war Dr. Michael Holstein, Leiter der Abteilung Volkswirtschaft der DZ Bank AG. Auch wenn der Handel mit dem Vereinigten Königreich „nicht von heute auf morgen einbrechen“ werde, werde es Auswirkungen auf die Direktinvestitionen in die Wirtschaft des Landes geben, sagte Holstein. „Brechen diese ein, steht Großbritannien vor einem größeren Problem.“ Das betreffe vor allem die Finanzindustrie. Die Tatsache, dass Großbritannien der drittgrößte Exportmarkt für deutsche Unternehmen ist, bedeute allerdings auch für die deutsche Konjunktur „nichts Gutes.“ Eine EU-weite Krise durch den Vorgang hält er allerdings für „eher unwahrscheinlich“. (red)



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