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Suche nach vermisstem Hephata-Bewohner geht weiter

Der Vermisste, Lothar S. Foto: Hephata

Der Vermisste, Lothar S. Foto: Hephata

Schwalmstadt. Die groß angelegte Suchaktion nach dem vermissten Hephata-Bewohner Lothar S. aus Schwalmstadt-Treysa hat bis zum Sonntagabend, 25. September 2016, zu keinem Erfolg geführt. „Wir werden die Suche auf jeden Fall am Montagmorgen fortsetzen und zählen dabei auch weiterhin auf die Unterstützung von Polizei, freiwilliger Feuerwehr und Suchhundestaffeln“, betont Hephata-Direktorin Judith Hoffmann.

Neben den Polizeibeamten aus Schwalmstadt und Mitarbeitenden der Hephata Diakonie waren am Sonntag mehr als 120 ehrenamtliche Feuerwehrleute aus allen Stadtteilen Schwalmstadts sowie mehrere Rettungshundestaffeln des DRK und ein Polizeihubschrauber aus Egelsbach im Einsatz. „Bei allen Einsatzkräften bedanken wir uns ganz herzlich für ihr großes Engagement bei der Suchaktion“, sagt Hoffmann. Beim Polizeiführer vom Dienst im zuständigen Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel hat die Hephata-Direktorin am Sonntagabend darum geworben, dass die Suche schnellstmöglich fortgesetzt werden möge. „Ich bin sehr dankbar für die Zusage, dass auf Veranlassung der Polizei gleich am Montagmorgen zwei speziell ausgebildete Personenspürhunde von der Suchhundestaffel Werra-Meißner aus Hessisch Lichtenau zu uns nach Treysa kommen werden“, betont Hoffmann. Am Sonntag waren ausschließlich Flächensuchhunde im Einsatz. Während Flächensuchhunde jeden menschlichen Fund anzeigen und ohne Geruchsprobe suchen, verfolgt ein Personenspürhund, auch Mantrailer genannt, die Spur anhand des individuellen Geruchs einer vermissten Person.

„Alle Hephata-Mitarbeitenden auf dem Stammgelände in Treysa haben wir per E-Mail gebeten, gleich am Montagmorgen bei Dienstbeginn sämtliche Räume sowohl in den Wohnbereichen als auch in den Büros, Schulen und in den Werkstätten noch einmal zu durchsuchen“, berichtet Hoffmann. Die Einsatzkräfte hatten diese zwar gemeinsam mit Hephata-Mitarbeitenden am Sonntag schon einmal getan – „wir müssen aber auf jeden Fall überall noch wenigstens ein weiteres Mal genau nachschauen“, sagt Hoffmann. Dies gelte auch für die Außenbereiche auf dem Hephata-Stammgelände und in dessen Umfeld. „Deshalb hoffen wir sehr darauf, dass wir dabei auch am Montag gegebenenfalls noch einmal auf die wertvolle Unterstützung von Polizei, Feuerwehr und DRK zählen dürfen“, betont die Hephata-Direktorin.

Weiterhin um Hinweise gebeten wird die Bevölkerung: Wer hat Lothar S. seit seinem Verschwinden am Samstagnachmittag gesehen?

Lothar S. trägt eine schwarze Hose mit Hosenträgern und ein gestreiftes Polo-Shirt. Er kann nur eingeschränkt sprechen. Der 58-Jährige ist 1,67 Meter groß, hat dunkelbraun-graue Haare und ist von schlanker Statur.

Da der Bewohner der Hephata-Behindertenhilfe körperlich zwar fit ist, sich allerdings außerhalb des Hephata-Geländes nicht orientieren kann, könnte er sich durchaus auch in einer Ortslage in der Umgebung oder in Feld und Wald aufhalten. Hephata-Direktorin Hoffmann: „Wir hoffen weiterhin inständig, dass es mit Unterstützung der vielen Heferinnen und Helfer gelingt, Herrn S. möglichst wohlbehalten zu finden.“

Hinweise bitte an die Polizeidienststelle Ziegenhain, Telefon (06691) 943-0. (ots)



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