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Verdienter Sieg im Derby für Ost-Mosheim

HSG Körle-Guxhagen – TSV Ost-Mosheim 28:31 (15:15)

TSV Ost-MosheimGuxhagen/Ostheim. Gegen das selbsternannte Dream-Team von Körle mit den ehemaligen Melsunger Oberligaspielern Janis Kothe, Tim Ploch, Janik Lanatowitz und dem von Ditterhausen gekommenen Christian Siebert musste Ost-Mosheim die größere Erfahrung und mannschaftliche Geschlossenheit dagegensetzen. Trainer Mario Lubadel konnte weiterhin nicht auf Daniel Kinnback und Klemens Rohdich zurückgreifen, hinzu kam noch der kurzfristige Ausfall von Christian Stöcker. Also keine guten Vorzeichen für das Derby und den Kampf um die Tabellenführung. Doch wer Mario Lubadel kennt, wusste schon, dass er sich etwas einfallen ließ.

Körle ging mit 1:0 in Führung, doch Ost-Mosheim glich im nächsten Angriff aus. Zwei Granaten von Janis Kothe brachten dann die 3:1-Führung. Es zeigte sich nun bereits, dass Kothe sehr treffsicher war und Alexander Lubadel gegen die Gewaltwürfe von Kothe, teils von zehn Metern machtlos war. Trotzdem blieb Ost-Mosheim im Spiel und konnte beim 3:3 wieder ausgleichen.

Das Spiel blieb weiterhin verteilt, wenn sich Körle mal mit zwei Toren abgesetzt hatte, gilch Ost-Mosheim wieder aus. Die erste Führung übernahm Ost-Mosheim in der 20. Minute beim 9:10. Angetrieben von Torben Schröder, Amine Remus und dem überragenden Marc Imberger ging man mit 13:11 auch mit zwei Toren in Führung.

Doch durch seine zweite Zeitstrafe wurde Marc Imberger aus dem Abwehrzentrum entfernt und Körle konnte beim 13:13 wieder ausgleichen. Bis zum Pausenstand von 15:15 ging Ost-Mosheim immer mit einem Tor in Führung, konnte sich aber nicht absetzen.

Die zahlreichen Zuschauer waren gespannt auf die zweite Hälfte. Hier bot sich eigentlich das gleiche Bild: Körle ging in Führung und Ost-Mosheim glich postwendend aus. Marc Imberger wurde bis zur 55. Minute, wegen seinen bereits in der ersten Hälfte erhaltenen Zeitstrafen nur noch Im Angriff eingesetzt. Hier ließ er ein ums andere Mal die Körler Abwehr schlecht aussehen und erzielte fünf Tore in Folge.

Ab der 40. Minute ließ Trainer Mario Lubadel Janis Kothe, erst durch Wojtek Lalek und später durch Yannic Neurath, kurz decken. Diese Maßnahme zahlte sich aus, wenn bisher alles für ein Remis sprach. Setzte sich in den letzten zehn Minuten die mannschaftliche Geschlossenheit und die Erfahrung des Ost-Mosheimer Teams durch.

Aus dem 26:26 machte Ost-Mosheim ein 26:28, Von nun an bestimmte Ost-Mosheim das Spielgeschehen. Malte Nelling im Tor zeigte einige Glanzparaden. Körle konnte aber das Spiel beim 28:29 noch offenhalten. Als dann zwei Minuten vor Schluss das 28:30 fiel, war man auf Ost-Mosheimer Seite sich sicher, dass man nun der Derby Sieger sein würde.

Alles in allem zeigte Ost-Mosheim mannschaftliche Geschlossenheit mit einem überragenden Marc Imberger im Angriff. Auch Torben Schröder zeigte eine sehr starke Leistung, Jan Uwe Berz war der sichere Siebenmeter-Schütze und Malte Nelling konnte mit seinen Paraden in den letzten Minuten wesentlich zum Sieg beitragen.

Alexander Lubadel hatte in der ersten Hälfte wenig gegen die Würfe von Janis Kothe zu bestellen, konnte aber drei Siebenmeter halten. Janis Kothe war neben Marc Imberger sicherlich der stärkste Werfer auf dem Parkett, doch der Trainer von Körle fand in den letzten 20 Minuten kein Konzept um ihn nach der kurzen Deckung wieder in Wurfposition zu bringen. Dieser Linkshänder hat sicherlich Potential für die 3. Liga. Er hielt mit seinen Granaten Körle im Spiel.

Souverän wie immer aber bei Ost-Mosheim die beiden Stützen Amine Remus und Sebastian Wicke. Sebastian hatte zwar einige Fehlwürfe, doch seine Schnelligkeit und Athletik in Abwehr und Angriff machen gepaart mit seiner Erfahrung doch schon einen Unterschied zu den jungen Körler Außenspielern.

Der ganzen Mannschaft kann man nun uneingeschränkt eine Spitzenleistung bescheinigen.

Statistik:
Siebenmeter:
Körle 7/3 Tore
Ost-Mosheim 10/8
Zeitstrafen:
Körle 5
Ost-Mosheim 8
Ost-Mosheim 52 Angriffe,  13 Fehlwürfe, 3 technische Fehler, 2 Fehlabgaben, 2 Stürmerfoul.
Quote:  60% der Angriffe führten zu Toren

(Jürgen König)



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