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Pflegerkäfte erhalten Palliative-Care-Zertifikate

Abschluss mit Zertifikat: Die 19 Kursteilnehmer freuten sich gemeinsam mit den Dozentinnen Monica Girardi und Barbara Hartmann sowie Bildungszentrumsleiter Mizrab Akgöz und Bereichsleiter Manuel Hosak über die erfolgreiche Weiterbildung. Foto: Asklepios

Abschluss mit Zertifikat: Die 19 Kursteilnehmer freuten sich gemeinsam mit den Dozentinnen Monica Girardi und Barbara Hartmann sowie Bildungszentrumsleiter Mizrab Akgöz und Bereichsleiter Manuel Hosak über die erfolgreiche Weiterbildung. Foto: Asklepios

Schwalmstadt / Bad Wildungen / Melsungen. Neun Monate lang haben examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger im Asklepios Klinikum Schwalmstadt die Schulbank gedrückt. Während dieser berufsbegleitenden Zeit erweiterten sie ihr Wissen und ihre Fertigkeiten, um die Lebensqualität schwerkranker oder sterbender Menschen bis zuletzt zu erhalten. Nach 160 Weiterbildungsstunden, aufgeteilt in vier Theorieblöcke, war es soweit: Die 19 Teilnehmer aus unterschiedlichen Einrichtungen und den nordhessischen Asklepios-Kliniken nahmen glücklich ihre Palliative-Care-Zertifikate der deutschen palliativen Gesellschaft in Empfang.

Das Asklepios Bildungszentrum für Gesundheitsfachberufe in Bad Wildungen betrat mit dem Weiterbildungsangebot Neuland. „Seit Jahren beobachten wir einen deutlichen Anstieg der  Ansprüche, mit denen Gesundheits-, Kranken- und Altenpfleger täglich konfrontiert werden. Aus diesem Grund hatten wir uns im vergangenen Jahr als einzige Einrichtung in Nordhessen dazu entschlossen, den DGP-zertifizierten Kurs für die Versorgung unheilbar schwerkranker und sterbender Menschen anzubieten. Mit Erfolg, wie es die erfolgreichen Absolventen unterstreichen“, sagt Manuel Hosak, Bereichsleiter Fort- und Weiterbildung am Asklepios-Bildungszentrum in Bad Wildungen.

Die fachliche Kursleitung lag in Händen von  Monica Girardi (Krankenschwester, Bachelor of Science Advanced Nursing Practice, Fachkraft für Palliative Care) und Barbara Hartman (Krankenschwester, Master of Science Palliativ Care). Palliative Care sei ein multiprofessioneller und ganzheitlicher Ansatz zur Behandlung, Begleitung und Versorgung von Patienten mit unheilbaren, fortgeschrittenen und fortschreitenden sowie lebenszeitlimitierenden Erkrankungen. „Der Begriff beschreibt einen umfassenden Versorgungsansatz“, erläutert Monica Girardi.

Bei der Begleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen stünde die Gewährleistung eines würdevollen Lebens bis zum Ende im Zentrum aller Aufgaben. „Um diesen Anspruch gerecht werden zu können müssen medizinische, psychische, soziale und spirituelle Dimensionen gleichermaßen berücksichtig werden.“ Im Mittelpunkt stünden immer die individuellen Bedürfnisse und Wünsche der Betroffenen und deren Angehörigen. Wegen des positiven Echos der Teilnehmer und des wachsenden Bedarfs plant das Bildungszentrum ab dem 25. September des nächsten Jahres einen weiteren Palliative Care-Kurs.

Laut Manuel Hosak wird Asklepios die Versorgung schwerkranker Menschen mit speziell geschulten Pflegekräften unterstützen. Dazu zähle auch eine Kooperation mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband, der im Januar des kommenden Jahres das erste Hospiz im Schwalm-Eder-Kreis in  Gilserberg eröffnen wird. Hosak: „Der Förderverein Hospiz Kellerwald bildet zudem weitere ehrenamtliche Hospiz-Helfer aus, welche eine große Unterstützung neben den professionell ausgebildeten Pflegekräften in Zukunft darstellen werden.“

Kontakt und Informationen: Asklepios Bildungszentrum für Gesundheitsfachberufe Nordhessen, Laustraße 37, 34537 Bad Wildungen, Manuel Hosak, Telefon (05621) 7952405, E-Mail: m.hosak@asklepios.com, Internet: www.asklepios-fuw-nordhessen.de. (red)



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