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Gesundheitslotsen nehmen ihre Arbeit auf

13 Mitarbeiter nordhessischer Unternehmen haben die Ausbildung erfolgreich absolviert

Die Gesundheitslotsen. Foto: nh

Die Gesundheitslotsen. Foto: nh

Nordhessen. Ab sofort nehmen in 9 nordhessischen Unternehmen die ersten betrieblichen Gesundheitslotsen ihre Arbeit auf: 13 Mitarbeiter haben die Ausbildung erfolgreich absolviert, sie können damit nun ihren Kollegen in Fragen der Gesundheit beratend zur Seite stehen. „Wir freuen uns sehr, dass es in nordhessischen Unternehmen ein so hohes Interesse gibt, sich für die Gesundheit der Kollegen zu engagieren“, sagt Alexander Hohbein, Projektmanagement Gesundheit bei der Regionalmanagement Nordhessen GmbH, die die Ausbildung der Gesundheitslotsen gemeinsam mit der AOK Hessen und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck anbietet. Bei der Abschlussveranstaltung im Haus der Kirche in Kassel nahmen die ausgebildeten Gesundheitslotsen in feierlichem Rahmen ihre Abschlussurkunden entgegen.

Schon bevor die ersten ausgebildeten Lotsen ihre Arbeit aufnehmen, ist der zweite Ausbildungsdurchgang gestartet. 15 Mitarbeiter von zwölf nordhessischen Unternehmen lassen sich derzeit schulen. Die Ausbildung umfasst vier Module und etwa 52 Stunden. Zu den Lerninhalten gehören unter anderem Kenntnisse über die Grundlagen gesunder Ernährung, über Möglichkeiten des Stressabbaus und der Suchtprävention, Informationen über psychische Krankheiten und andere Krankheitsbilder aber auch Wissenswertes zur Gesprächsführung oder zu den Grenzen der eigenen Handlungsmöglichkeiten.

Die betrieblichen Gesundheitslotsen engagieren sich ehrenamtlich für die Gesundheit ihrer Kollegen. Als Mitarbeiter des Unternehmens können sie das kollegiale Vertrauensverhältnis nutzen, um Gesundheitsfragen anzusprechen. Das Projekt „Gesundheitslotsen im Betrieb“ hat zum Ziel, die Gesundheit von Mitarbeitern in kleinen und mittleren Unternehmen zu verbessern. Damit sollen für die Unternehmen auch finanziellen Belastungen sinken, die zum Beispiel durch Krankheitsgeld entstehen oder aufgrund von Verzögerungen durch liegengebliebene Arbeit.

Der zweite Ausbildungsdurchgang endet im Frühjahr 2017. Das Regionalmanagement Nordhessen, die AOK Hessen und die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck wollen  das Projekt anschließend fortführen. Für den neuen Ausbildungsdurchlauf, der im Frühjahr startet, werden bereits Reservierungen angenommen.

Weitere Informationen gibt es unter www.nordhessen-gesundheit.de oder bei Alexander Hohbein, Projektmanagement Gesundheit beim Regionalmanagement Nordhessen unter Telefon (0561) 97062-200, E-Mail: hohbein@regionnordhessen.de. (red)



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