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IG Metall Nordhessen verteilt zehntausende Fragebögen

Wünsche der Beschäftigten werden erhoben

Elke Volkmann und Oliver Dietzel. Foto: Martin Sehmisch

Elke Volkmann und Oliver Dietzel. Foto: Martin Sehmisch

Kassel. Die IG Metall Nordhessen hat am Montag eine groß angelegte Beschäftigtenbefragung gestartet. „Unsere Betriebsratsmitglieder, Vertrauensleute und Jugendvertreter geben seit heute zehntausende Fragebögen in den Betrieben der Metallbranche aus“, sagte der Erste Bevollmächtigte der IG Metall Nordhessen, Oliver Dietzel. Die Gewerkschaft möchte herausfinden, welche Sorgen und Wünsche die Beschäftigten haben.

„Ein Schwerpunkt der Befragung liegt auf der Gestaltung der Arbeitszeit“, sagte die Zweite Bevollmächtigte, Elke Volkmann. Thematisiert werden sowohl die Belastungen von Arbeitnehmern in Schichtarbeit als auch Wünsche nach Arbeitszeitmodellen, die besondere Lebensphasen der Beschäftigten berücksichtigen. Auch der Einfluss von Digitalisierung und mobiler Arbeit werde erhoben.

Zur Teilnahme an der bundesweiten Aktion sind alle Beschäftigten in den von der IG Metall betreuten Branchen eingeladen. Die Befragung kann sowohl auf Papier als auch online (igmetall.de/befragung2017) abgegeben werden. Letzter Abgabetermin ist der 26. Februar. Bundesweit werden über 500.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet. Die IG Metall hatte 2013 erstmals eine bundesweite Befragung durchgeführt und mit über 450.000 Teilnehmern als großen Erfolg verbucht.

Ergebnisse werden Tarifforderung für 2018 prägen
„Die Ergebnisse für Nordhessen werden im Mai 2017 vorliegen und dann in unsere Diskussion der Tarifforderung in der Metall- und Elektroindustrie im Jahr 2018 einfließen“, erklärte Oliver Dietzel. Die IG Metall zeige mit der Befragung erneut ihre Beteiligungsorientierung und Verankerung in den Betrieben. „Es ist unser Job, den Menschen in den Betrieben zuzuhören und ihre Bedürfnisse so gut wie möglich zu vertreten – dazu dient auch diese breit angelegte Aktion“, sagte der Gewerkschafter.

Neben der bundesweiten und regionalen Auswertung ist ab einer bestimmten Mindestteilnehmerzahl auch eine betriebsbezogene Auswertung möglich. „Wir ermöglichen mit diesem Werkzeug den Betriebsräte also auch einen Blick auf die aktuelle Stimmung unter den Beschäftigten“, sagte Elke Volkmann. Nicht zuletzt werde die IG Metall die Befragungsergebnisse auch in den Bundestagswahlkampf einbringen. „Neben den Tarifparteien ist auch der Gesetzgeber gefragt, auf neue Entwicklungen am Arbeitsmarkt zu reagieren und, wo nötig, regulierend einzugreifen“, sagte Dietzel. (red)



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