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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 15. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Die Winterreise bei der Musik zum Wochenschluss

Schwalmstadt. Die Konzertreihe „Musik zum Wochenschluss“ der Hephata-Kirchenmusik startet am Samstag, 4. Februar 2017, in die neue Saison. Zu hören sein wird in der Hephata-Kirche in Schwalmstadt-Treysa der Liederzyklus „Die Winterreise“ von Franz Schubert, gesungen von Thomas Wiegand (Bass), begleitet von Hellmuth Vivell (Flügel). Konzertbeginn ist um 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Schuberts Liederzyklus „Die Winterreise“, die Vertonung des Gedichtzyklus von Wilhelm Müller, entsteht 1827. Der „Winterreise“ liegt keine wirkliche Handlung zugrunde, sie ist vielmehr eine Kette von Rückblicken und Stimmungen eines von der Liebe enttäuschten Mannes auf seiner ziellosen Reise durch eine Winterlandschaft. Schubert war die Erfahrung einer unerfüllten Liebe nicht fremd. Zudem steckte er sich mit Syphilis an, was in dieser Zeit einem Todesurteil gleichkam. Schubert fing die trostlose Stimmung der Gedichte in einem düsteren und bedrückenden Liederzyklus ein. Mit über 600 Kompositionen ist das Lied die zentrale Gattung in Schuberts Schaffensprozess und Werdegang.

Hellmuth Vivell studierte an der Musikhochschule Karlsruhe Klavier und Komposition. Er war Preisträger beim deutschen Hochschulwettbewerb und beim Kompositionspreis in Marl. Seine Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusikpartner führte ihn in mehrere europäische Länder und nach Japan. Aufnahmen verschiedener europäischer Rundfunkanstalten dokumentieren seine künstlerische Arbeit. Ein Schwerpunkt dieser Arbeit liegt in der Beschäftigung mit der Neuen Musik. Viele Komponisten haben ihm ihre Werke zur Uraufführung anvertraut. Aber natürlich pflegt er auch das klassisch-romantische Repertoire.

Thomas Wiegand studierte Gesang an der Frankfurter Hochschule für Musik und darstellende Kunst. Seither ist er als Lied- und Oratoriensänger tätig. Sein Repertoire umfasst nahezu alle großen Oratorien- Basspartien von Heinrich Schütz bis zur beginnenden Moderne eines Frank Martin. Konzertreisen führten ihn durch Europa und nach Israel. Rundfunkproduktionen mit ihm gibt es beim Hessischen Rundfunk, Bayerischen Rundfunk und Deutschlandfunk. Ebenso gerne tritt er als Liedsänger des romantischen Repertoires in Erscheinung: die Schubertschen Liederzyklen, Strauss, Schumann, Wolf und Brahms bilden die Schwerpunkte seiner Liederabende. Er wirkte bei szenischen Produktionen etwa in der Alten Oper Frankfurt, des Mainzer Staatstheaters sowie der Bad Hersfelder Opernfestspiele mit. Er hat einen Lehrauftrag für Gesang an der Universität Kassel. (red)



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