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Grandioser Sieg von Ost-Mosheim im Derby gegen Körle

TSV Ost-Mosheim – MSG Körle/Guxhagen 25:20 (13:9)

Ostheim. Vor voller Hochlandhalle zeigte Ost-Mosheim auch im Rückspiel, dass man den Tabellenzweiten mit einer konsequenten Abwehr und Einhaltung der taktischen Vorgaben von Trainer Mario Lubadel als Verlierer nach Hause schicken  kann. Wie bei Ost-Mosheim üblich, kam man die ersten fünf Minuten nicht ins Spiel. Körle ging mühelos mit 2:0 in Führung, als dann Ost-Mosheim auch noch seinen ersten Siebenmeter verwarf, folgte sogar das 3:0 für die Gäste.

Ost-Mosheim gelang erst nach sechs Minuten durch einen von Sebastian Wicke verwandelten Siebenmeter das erste Tor. Das sollte Sebastian Wickes einziges Tor an diesem Abend bleiben. Bei dem Gegenangriff von Körle bekam er einen Schlag auf das Auge und musste blutend vom Platz und dann sogar noch ins Krankenhaus.

Nun war guter Rat teuer, mit Sebastian fehlte nicht nur der wichtigste Mann in der Abwehr sondern auch der erfolgreichste Torschütze.

Mario Lubadel stellte um und wechselte auf der Halbposition in der Abwehr Yannic Neurath ein, der allerdings nun auch im Angriff die für ihn ungewohnte Position auf Linksaußen im Angriff einnehmen musste.

Auf einmal ging ein Ruck durch die Ost-Mosheimer Mannschaft. Egal ob vom Torwart Malte Nelling, Uwe Findeisen, Marc Imberger und Amine Remus jeder zeigte, dass man vor einer solchen Traumkulisse das Spiel nicht aus der Hand geben wollte. Die Wandlung der Mannschaft zeigte Früchte, der Körler Vorsprung war beim 4:4 bereits egalisiert.

Körle ging danach in Überzahl noch einmal mit 6:4 in Führung, doch auch hier hielt Ost-Mosheim wieder mit. Beim 8:7 übernahm das Lubadel-Team erstmals die Führung und gab sie dann in der restlichen Spielzeit auch nicht mehr ab.

Körle hatte nicht mehr viel dagegen zu setzen. Janis Kothe scheiterte immer wieder an der Abwehr oder an Malte Nelling. Von den anderen sah man nicht viel. Die schnellen Angriffe führten lediglich bis zur Pause nur noch zu einem Gegenstoßtor, das war dann auch von der 20. Minute bis zur Pause der einzige Treffer von Körle.

Zwar versuchten die Gäste immer wieder durch harte Spielweise in der Abwehr Ost-Mosheim zu stoppen, doch durch gut durchdachte Angriffe und Kombinationen stellte man die Körler Abwehr vor unlösbare Probleme. Gerade in dieser Phase konnte man auf die Routine und Übersicht von Uwe Findenden bauen, der nicht nur in der Abwehr zu einem der besten Spieler des Siegerteams zählte.

Nach der Pause konnte Körle auf 13:10 verkürzen, doch das sollte nur ein Strohfeuer bleiben. Aus dem 13:10 machte Ost-Mosheim in der stärksten Phase des Spiels ein 16:10 und legte somit den Grundstein für den Sieg. Körle versuchte sich mit allen Mitteln der drohenden Niederlage zu entziehen, doch Janis Kothe scheiterte immer wieder an der Abwehr oder am erneut überragenden Malte Nelling.

Als dann in der 55. Minute der Vorsprung beim 24:17 schon sieben Tore betrug, feierte man auf den Rängen und auf der Bank von Ost-Mosheim schon den klaren Sieg. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte aber Ost-Mosheim schon weitere Ausfälle nach Verletzungen zu beklagen.

Konstantin Latza musste bereits in der 45. Minute wegen einer Knieverletzung vom Feld, danach folgte nun auch noch Yannic Neurath. Doch diese Ausfälle konnten durch die Ergänzungsspieler nahtlos ausgeglichen werden.

Wojtek Lalek, der eigentlich in diesem Spiel als Physio zur Verfügung stand, wurde auf Linksaußen  eingesetzt und erzielte in den letzten zehn Minuten zwei herrliche Tore.

Beim Spielstand von 22:14 leistete sich der Körler Janis Kothe ein grobes Foul an Uwe Findeisen und bekam die rote Karte. Bis dahin war er trotz zahlreicher Versuche nur zu vier Toren gekommen. Nun übernahm, der bis dahin eigentlich unauffällige, Christian Siebert die Verantwortung und erzielte noch drei Tore in der Schlussphase.

Die letzten beiden Minuten erhielt Ost-Mosheim stehende Ovationen und feierte den grandiosen Sieg über den Verfolger. Eine tolle und geschlossene Mannschaftsleistung von Ost-Mosheim. Ein tolles Comeback von Uwe Findeisen. Das Lubadel-Team zeigte Durchsetzungsstärke und ließ sich auch nicht vom bedauerlichen Ausfall von Sebastian Wicke beeindrucken.

Das Kollektiv besiegte die Einzelkönner. Die so hoch gelobte Körler Mannschaft zeigte nicht die von ihr erwarteten Leistungen und wurde bei 20 Toren gehalten, weil Imberger, Findeisen, Remus und Neurath die Angreifer nicht zur Entfaltung kommen ließen.

Erfreulich auch wieder die Leistung unseres Youngster Jonas Koot, der am Kreis meist nur durch Fouls zu stoppen war und von den 6 Ost-Mosheim zugesprochenen 7m vier herausholte und drei Tore erzielte.

Mannschaftsaufstellung:
Ost-Mosheim:
Alexander Lubadel, Malte Nelling 16 P/18 Gegentore;
Sebastian Wicke 1/1, Christian Stöcker, Amine Remus 4, Jannik Hagemann, Torben Schröder, Jan Uwe Berz 2, Yannic Neurath 1, Jonas Koot 3, Uwe Findeisen 7/3, Marc Imberger 4, Konstatin Latza 1, Wojtek Lalek 2.
Körle/Guxhagen:
Mark Zülch, Janik Lengemann;
Tobias Ludwig 1, Christian Siebert 5, Dennis Schlüter 1, Nico Imke, Christian Kordel 6/6, Julian Lanotowitz, Tim Ploch 2, Janik Lanotowitz, Janis Kothe 4, Niklas Griesel 1, Thore Schröder.

Strafwürfe:
Ost-Mosheim: 6/4
Körle/Guxhagen: 6/6

Zeitstrafen:
Ost-Mosheim:
Yannic Neurath 16. Min., Konstantin Latza 36. Min., Uwe Findeisen 44 Minute, Marc Imberger 50. Min. Uwe Findeisen 51. Min., Marc Imberger 58. Min.

Körle/Guxhagen:
Christian Kördel 14. Minute,Julian Lanotowitz 19. Minute, Tim Ploch 23. Minute, Tobias Ludwig 27. Minute,Christian Kördel 29. Minute, Janis Kothe 48 Minute rote Karte, Julian Latonowitz 57 Minute.

(Jürgen König)



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