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Bronze für Katharina Wagner bei Hochschulmeisterschaften

Katharina Wagner hatte gut lachen: Die 22-Jährige kam bei den deutschen Hochschul-Hallenmeisterschaften unverhofft in das 60m-B-Finale und legte auch als Startläuferin den Grundstein für die Bronzemedaille der Uni Marburg in der Staffel. Foto: nh

Katharina Wagner hatte gut lachen: Die 22-Jährige kam bei den deutschen Hochschul-Hallenmeisterschaften unverhofft in das 60m-B-Finale und legte auch als Startläuferin den Grundstein für die Bronzemedaille der Uni Marburg in der Staffel. Foto: nh

Frankfurt/Melsungen. Einen Tag vor ihrer mündlichen Prüfung im Studienfach Bachelor of Arts startete Katharina Wagner (MT Melsungen) bei den bei den Deutschen Hochschulhallenmeisterschaften in Frankfurt im 60m-Sprint und in der Staffel. Nachdem sie bei den Landes-Hallenmeisterschaften zwei Wochen vorher an gleicher Stätte mit 8,07 Sekunden ihre Bestzeit aufgestellt hatte, war sie mit dieser Zeit in der Starterliste der 47 gemeldeten Sprinterinnen auf Rang 31 verzeichnet.

Nach den ersten drei von vier Vorläufen hatte sich als sechzehnte Sprinterin Arianne Haaf (TU Darmstadt) mit 8,23 Sekunden für einen der beiden Zwischenläufe qualifiziert. Die Melsunger Sprinthoffnung stand im vierten und letzten Vorlauf damit vor einer kaum lösbaren Aufgabe, denn mit Gianna Gartmann, Marilena Scharff und Julia Hofer waren drei Läuferinnen am Start, die die 100 Meter bereits unter zwölf Sekunden oder knapp darüber zurückgelegt hatten. Auch Lisa Münzer (MTG Mannheim) stand mit einer Bestzeit von 12,23 Sekunden zu Buche. Katharina Wagner, deren 100m-Bestzeit seit dem Vorjahr bei 12,71 Sekunden steht, hatte in der Hallensaison durch ein gezieltes Krafttraining gute Fortschritte auf der Sprintstrecke gemacht. Auch ín diesem Vorlauf kam sie gut

aus den Startblöcken in die Beschleunigungsphase und hielt auf den ersten Metern gegen die starke Konkurrenz erstaunlich gut mit. Nach der Hälfte der Strecke lösten sich die drei ersten Sprinterinnen und auf den letzten Metern musste sich Katharina Wagner auch der 7,91-Sekunden-Läuferin aus Mannheim mit 8,02 zu 8,14 Sekunden geschlagen geben. Gianina Gartmann sicherte sich mit 7,71 Sekunden vor Marilena Scharff (7,75) und Julia Hofer (7,77) den Sieg, so dass Wagner mit ihrer Zeit in der Gesamtwertung auf Rang 19 landete. Weil aber drei Sprinterinnen auf die Finals verzichteten, rückte sie unverhofft in das B-Finale nach, wo sie ebenfalls einen großartigen Bezug zum Rennen herstellen konnte. Obwohl sie nur mit der achtbesten Zeit in dieses Rennen ging, beendete Katharina Wagner diesen B-Endlauf mit dem außergewöhnlichen fünften Rang. Mit 8,13 Sekunden verdrängte sie die höher eingestufte Melanie Büttner (MTG Mannheim), die im Vorlauf mit 8,05 Sekunden gestoppt wurde, auf Rang sechs. Noch deutlicher war ihr Vorsprung gegenüber Amelie Schröer (LC Paderborn), die mit einer 100m-Bestzeit von 12,35 Sekunden anreiste und mit 8,16 Sekunden auf Rang sieben in diesem B-Finale landete. Noch am 3. Dezember hatte sich die Sprinterin aus Paderborn zum Auftakt in der heimischen Ahornhalle mit 8,03 Sekunden gegenüber Katharina Wagner (8,11) deutlich durchgesetzt.

In der abschließenden Staffel über 200, 400 und noch einmal 200 Meter, lief die Sprinterin aus Melsungen für die Uni Marburg die erste Teilstrecke in 26,5 Sekunden an und reichte – auf Position zwei liegend – den Stab an Isabelle Godefridi weiter, die über die beiden Hallenrunden eingesetzt wurde. Obwohl die Erasmus-Studentin aus Belgien alles gab, konnte sie nicht verhindern, dass sie von Antonia Wimberger (Uni Passau) eingeholt und überholt wurde. Mit einem großen Rückstand schickte die Studentin aus Belgien Schlussläuferin Benina Vaupel auf die Reise. Die Jura-Studentin lief ein starkes Rennen und machte viel Boden gut, aber sie konnte Nicole Wenninger von der Uni Passau nicht mehr überholen. Den Meistertitel holten sich in 1:50,18 Minuten die Studentinnen der Uni Münster vor der Uni Passau (2:00,31) und der Uni Marburg (2:00,71 Minuten). Mit Lea Simon im Mittelblock, die die 400 Meter weit unter einer Minuten laufen kann, hätte das Trio der Uni Marburg sogar eine Chance auf den Meistertitel gehabt. (ajw)



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