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Ortsdurchfahrt von Schönstein wird saniert

Erster Beigeordneter Michael Stuhlmann, Bürgermeister Rainer Barth, Bernd Siebert MdB und Fraktionsvorsitzender Philipp Vestweber (v.l.). Foto: nh

Erster Beigeordneter Michael Stuhlmann, Bürgermeister Rainer Barth, Bernd Siebert MdB und Fraktionsvorsitzender Philipp Vestweber (v.l.). Foto: nh

Gilserberg. „Seit über zehn Jahren ringen wir um die Sanierung der Ortsdurchfahrt in Schönstein. Nun endlich gibt es grünes Licht. Im Jahr 2018 wird die L3425 in der Ortsmitte Schönsteins nun endlich saniert“, so der Bundestagsabgeordnete Bernd Siebert (CDU) bei einem Treffen mit Bürgermeister Rainer Barth, dem Ersten Beigeordneten Michael Stuhlmann und dem CDU-Fraktionsvorsitzenden von Gilserberg, Philipp Vestweber.

Bis ins Jahr 2001 reichten die Bemühungen der CDU-Fraktion um eine Verbesserung der Straßensituation in Schönstein zurück, wie der Bundestagsabgeordnete Siebert eingangs des Ortstermins betont. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Stundenkilometer wurde erlassen, Geschwindigkeitsmessungen und Verkehrszählungen in die Wege geleitet. Im Jahr 2007 sei dann der zweite Vorstoß erfolgt, dieses Mal im Zusammenhang mit einer Sanierung der maroden Landesstraße. Aus dem angekündigten Ausbau wurde jedoch nichts. Das Projekt wurde bis zum Jahr 2013 immer wieder verschoben.

Aufgrund des äußerst schlechten Straßenzustandes hätten Bernd Siebert, der CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzende Staatssekretär Mark Weinmeister sowie der Kreistagsabgeordnete Michael Stuhlmann mit den Vertretern der Gemeinde Gilserberg bei einem Ortstermin im Dezember 2014 vereinbart, gemeinsam dafür zu kämpfen, dass die L3425 im Bereich Schönstein Einzug in die mittelfristige Straßenbauplanung des Landes Hessen finden soll. Die landesweite Straßenzustandserfassung von Hessen Mobil sei jedoch zu dem Ergebnis gekommen, dass die Ortsdurchfahrt trotz sehr schlechten Zustandes aufgrund des geringen Verkehrsaufkommens keine Dringlichkeit in der Sanierung erhielt. Auch verschiedene Initiativen bei der hessischen Landesregierung und Hessen Mobil führten nicht zum gewünschten Ergebnis im Sinne der Bürger Schönsteins. Seit März 2016 setzte sich die CDU-Fraktion gemeinsam mit der Bürgerliste Hochland rund um Bernd Vaupel für die Erneuerung der Straße ein.

Foto: nh

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Die Verkehrsschau im Juni 2016 wurde dann in Rücksprache mit Bernd Siebert zum Anlass genommen, im Protokoll den Verkehrsnotstand festzustellen und auf den dringenden Handlungsbedarf hinzuweisen. Das Protokoll sendete der Bundestagsabgeordnete mit einem dringenden Appell an den hessischen Ministerpräsidenten Volker und wies auf den Verkehrsnotstand in Schönstein hin. „In der vergangenen Woche erhielt ich die Antwort unseres Ministerpräsidenten, in welchem sich die hessische Landesregierung der Einschätzung der Verkehrsschau anschließt und den Verkehrsnotstand feststellt. Im Brief erhielt ich auch die Zusage, dass Hessen Mobil angewiesen wird, die grundhafte Erneuerung der Ortsdurchfahrt Schönstein für das Jahr 2018 in das Landesstraßenbauprogramm aufzunehmen“, so Bernd Siebert weiter.

Angesichts dieser Nachrichten zeigten sich Bürgermeister Rainer Barth, Erster Beigeordneter Michael Stuhlmann und der Vorsitzende der Gemeindevertretung Wolfgang Urbanek hochzufrieden vom gemeinsamen Vorgehen. Bürgermeister Barth betonte, dass es nur mit vereinten Kräften der Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik gelungen sei, eine zügige Sanierung für Schönstein zu erreichen. „Die Mehrheitsfraktionen in der Gemeindevertretung haben alle Bemühungen nach Kräften unterstützt und bisweilen auch ungewöhnliche Wege gehen müssen. Nun können wir gemeinsam aufatmen“, so Bürgermeister Rainer Barth.

Abschließend lobt Bernd Siebert die vertrauensvolle und stets gut abgestimmte Zusammenarbeit: „Nur im Konzert der gemeinsamen Bemühungen ist es uns vergönnt gewesen, die Erneuerung der Ortsdurchfahrt in das mittelfristige Landesstraßenbauprogramm zu bekommen. Ich bedanke mich ausdrücklich bei Bürgermeister Barth und der CDU-Fraktion sowie ihren politischen Partnern für den langen Atem. Es mag ärgerlich sein, dass der Weg insgesamt so lang und beschwerlich war und der Zustand der Straße im Laufe der Jahre auch keineswegs besser geworden ist. Nun bringen wir das Ganze aber zu einem guten Ende.“ (red)



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