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SPD-Abgeordnete besuchen Bahnhof in Treysa

Torsten Warnecke MdL (Bad Hersfeld), Dr. Daniela Sommer MdL (Frankenberg), Regine Müller MdL (Schwalmstadt) und Angelika Löber MdL (Biedenkopf) (v.l). Foto: nh

Torsten Warnecke MdL (Bad Hersfeld), Dr. Daniela Sommer MdL (Frankenberg), Regine Müller MdL (Schwalmstadt) und Angelika Löber MdL (Biedenkopf) (v.l). Foto: nh

Schwalmstadt/Gilserberg. Nach einem Informationsbesuch von Abgeordneten der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag im Kellerwaldhospiz in Gilserberg lud Regine Müller ihre Kollegen zu einem Besichtigungstermin auf dem Bahnhof in Treysa ein. Die Bahnsteige beziehungsweise Gleise seien zum größten Teil für gehbehinderte Menschen, für Menschen, die auf Gehhilfen oder Rollstühle angewiesen sind, oder die Kinderwagen dabei haben nur unter größten Schwierigkeiten, in manchen Fällen gar nicht zu erreichen, lautet das Fazit.

Das Gleis 1 sei problemlos begehbar; die Gleise 2, 3 und 4 sind nur durch Treppen zu erreichen. Der dazugehörige Durchgang sei, wie die Treppen auch, völlig verkommen. Wer die Treppen nicht bewältigen könne, habe ausschließlich Zugang zum Bahnsteig 1. „Möchten Betroffene in Richtung Norden reisen, kann sich die absurde Situation ergeben, dass man erst am Gleis 1, das zugänglich ist, einen Zug nach Süden nehmen muss, um an einem barrierefreien Bahnhof, zum Beispiel in Stadtallendorf, den Bahnsteig zu wechseln und in einen Zug Richtung Norden zu steigen. Das ist ein unhaltbarer Zustand, den man getrost als skandalös bezeichnen kann“, so Müller.

Die Deutsche Bahn AG und verschiedene Planungsinstitutionen verschöben den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Treysa immer wieder; mehr als einmal sei der Beginn der Planungsarbeiten angekündigt und dann wieder abgesagt worden. Letztlich spiele es für Leute, die auf die Bahn angewiesen seien, sie aber nur unter größten Umständen nutzen könnten, keine Rolle, wer dort was verzögere; zu recht werde verlangt, dass der Bahnhof so schnell wie möglich in einen barrierefreien Zustand versetzt wird. Auch und erst recht, da sich Hephata, eine der größten Einrichtungen für behinderte Menschen in Nordhessen, in Treysa befinde.

„Wir wollen den politischen Druck aufrecht erhalten. Daher sollen sich die Kolleginnen und Kollegen ein anschauliches Bild der Hürden und Schwierigkeiten machen können, denen viele Leute am Bahnhof Treysa ausgesetzt sind“, sagt Regine Müller. (red)



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