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TSV Ost-Mosheim – HSG Werra WHO 24:18 (14:8)

Auch WHO konnte das Abwehrbollwerk des Tabellenführers nicht knacken

Ostheim. Ein weiterer Schritt zur Meisterschaft und zum Aufstieg in die Landesliga konnte Ost-Mosheim im Heimspiel gegen den Tabellendritten machen. Dabei gingen die Gäste anfangs mit 0:1 in Führung und in der Folgezeit tat sich Ost-Mosheim sehr schwer. In den ersten Minuten war es der an diesem Tag erneut überragende Malte Nelling im Tor, der weitere Chancen der Gäste zunichte machte. Gestützt auf die starke Abwehr konnten dann Ost-Mosheim aus dem 2:2 in der achten Minute bis zur 15. Minute beim 6:2 eine beruhigende Führung herausspielen.

Allerdings wird es dann noch einmal eng. Als man im Angriff eine Fehlwürfe im Rückraum zu verzeichnen hatte, kamen die Gäste noch einmal auf 7:6 heran. Aber die Mannschaft ließ sich nicht beirren und setzte sich dann mit 11:6 ab. Gerade in dieser Phase des Spieles konnte einen der Gast eigentlich leid tun, entweder scheitere man am überragenden Malte Nelling oder aber an der sehr starken Abwehr von Ost-Mosheim.

Hätte Ost-Mosheim in dieser Phase des Spiels seine Chancen besser ausgenutzt, hätte man schon zur Pause eine beruhigende Zehn-Tore-Führung haben können. Mittlerweile hatte der Gast von der Werra Torhüter Ißleib gegen den zweiten Torhüter Simon Oetzel ausgetauscht, der zwar die gute Leistung von Ißleib noch toppen konnte, aber insgesamt auch nicht an Malte Nelling heran kam.

In der zweiten Halbzeit das gleiche Spiel. Zwar konnte der Gast die zweite Halbzeit mit 10:10 ausgeglichen gestalten, doch das war nicht der eigenen Stärke zu verdanken, sondern eher der Abschlussschwäche von Ost-Mosheim. Aber man hatte nie das Gefühl, dass der Gast das Spiel noch drehen konnte.

Als man dann drei Minuten vor Schluss mit 24:16 führte, spielte es auch keine Rolle mehr, dass Werra in den letzten Minute noch auf 24:18 verkürzen konnte. Erneut eine Superleistung der Ost-Mosheimer Abwehr mit den Stützen Sebastian Wicke, Uwe Findeisen und Marc Imberger. Im Angriff war trotz vieler Fehlversuche der Mannschaft auch im Positionsspiel eine deutliche Überlegenheit von Ost-Mosheim zu erkennen. Allerdings konnte man bei 27 Angriffen in der zweiten Hälfte nur zehn Tore erzielen. Sicherlich eine Quote, die gegen einen stärkeren Gegner ins Auge hätte gehen können. Aber diese Schwäche machte erneut die überragende Abwehr wieder wett.

Auch der seit Wochen ungeschlagene Tabellendritte konnte vom Lubadel-Team unter 20 Toren gehalten werden. Bei 20 Spielen hat Ost-Mosheim nur 373 Gegentore zu verzeichnen, das ist ein Schnitt von unter 19 Toren je Spiel – ein absoluter Spitzenwert.

Nach diesem Sieg ist man dem Ziel nun wieder ein Stück näher gekommen, der Abstand auch Körle bleibt weiterhin bei drei Punkten, da man aber im direkten Vergleich gegen Körle zwei Siege zu verbuchen hat, wäre am Schluss auch bei Punktgleichheit Ost-Mosheim die besser platzierte Mannschaft. Auf den Dritten, Werra, hat man nun schon sieben Punkte Vorsprung.

Bis zum letzten Spiel sind noch zwölf Punkte zu vergeben. Wenn man davon ausgeht, dass die starke Körler Mannschaft auch kein Spiel mehr verlieren wird, muss Ost-Mosheim auf der Hut sein, dass man nicht in vermeintlich leichten Spielen doch noch Punkte abgibt.

Immerhin hat man mit Böddiger, Wollrode und Gensungen noch drei Schwalm-Eder-Derbys zu bestehen. Außerdem kommt noch Landeck/Hauneck nach Ostheim. Gegen diesen Gegner musste Ost-Mosheim ja bekanntlich den einzigen Punkt im bisherigen Serienverlauf abgeben.

Man kann aber erwarten, dass die Mannschaft alles diese Spiele mit der Gewissheit angeht, dass man jeden Gegner, egal welchen Tabellenplatz, ernst nehmen muss und sich nicht leichtfertig um die Erfolge der ganzen Serie bringen lässt. Wenn die Mannschaft auch in den restlichen Spielen diese mannschaftliche Geschlossenheit und das bisherige Abwehrverhalten konservieren kann, rückt mit jedem Spiel das große Ziel näher.

Mannschaftsaufstellung:
Malte Nelling 15 Paraden/24 Gegentore, Alexander Lubadel n.e.; Sebastian Wicke 7/5, Christian Stöcker 1, Daniel Kinnback, Amine Remus 4, Torben Schröder n.e., Jan Uwe Berz 2, Yannic Neurath, Jonas Koot 3, Uwe Findeisen 3, Marc Imberger 4, Konstatin Latza, Wojtek Lalek n.e., Klemens Rohdich n.e.

Siebenmeter
Ost-Mosheim
5/5 alle von Sebastian Wicke verwandelt
Werra
5/4

Zeitstrafen
Ost-Mosheim 4
Jan Uwe Berz 2, Marc Imberger, Jonas Koot
Werra 3
Olic, Wolf, Chyba

Schiedsrichter:

Karl Hau (Ft Fulda) Andreas Kremser (SG Hainzell)

(Jürgen König)



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