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Rekord: 70.000 Anmeldungen für SchulKinoWochen

Foto: Sabine Imhof/nh

Foto: Sabine Imhof/nh

Hessen. Die vom 6. bis 17. März 2017 laufenden SchulKinoWochen Hessen übersteigen erstmals in ihrer bis 2007 zurückreichenden Geschichte die Marke von 70.000 Anmeldungen. In der elften Saison wächst die Nachfrage nach dem gemeinsam von VISION KINO und dem Deutschen Filminstitut organisierten Bildungsangebot mithin um 13 Prozent, gemessen am Vorjahr. Auch in der jetzt angelaufenen zweiten Spielwoche sind noch kurzfristige Anmeldungen für Restplätze möglich.

„Ich freue mich, dass wir so vielen jungen Leuten Kino nahebringen können“, sagt Projektleiterin Julia Fleißig. „Es spricht sich also immer noch weiter herum, dass die SchulKinoWochen für junge Menschen eine hervorragende Gelegenheit sind, Filmkunst im Kino zu erleben, wo sich ihr anspruchsvoller Inhalt und ihre Ästhetik am besten entfalten.“ Fleißig schaut zurück auf eine erste Spielwoche mit fast 40.000 Teilnehmer in Nordhessen und im Rhein-Main-Gebiet: „Wir hatten große Säle mit mehreren hundert gebuchten Plätzen, aber auch intensive Filmgespräche im kleineren Rahmen. Immer wieder gibt es dabei anrührende Szenen, etwa wenn eine 17-Jährige aus Afghanistan mit großen Augen erzählt, sie habe nun zum ersten Mal in einem Kino gesessen.“

Eindrucksvoll war eine Werkschau zu Projekten der SchulKinoWochen im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt. Weil der Fokus der SchulKinoWochen Hessen in diesem Jahr auf „Ton, Geräusch und Musik im Film“ liegt, haben Schülerinnen und Schüler unter professioneller Anleitung Kurzfilme vertont. In der kleinen, feinen Veranstaltung führten sie die Früchte ihrer Arbeit vor. Da war der Kurzfilm mit Schattenspielen aus dem Jahr 1960, zu dem Schülerinnen und Schüler auf Streich- und Holzblasinstrumenten sowie am Klavier gemeinsam live improvisierten, wie sie es gemeinsam mit den Musikprofessoren Ralph Abelein und Christopher Miltenberger aus Frankfurt und Mainz erarbeitet hatten. Und eine neunte Klasse, in der nur die wenigsten ein Instrument spielen, hat mit dem Soloschlagzeuger des hr-Sinfonieorchesters, Andreas Hepp, den einfühlsamen Soundtrack zu einer animierten Kurzgeschichte geschaffen. Andere wiederum drehten beim Medienprojektzentrum Offener Kanal in Offenbach ihren eigenen Kurzfilm mit Gesprächs- und Straßenszenen. Sie führten ihn gleich dreimal vor. Dass sie ihn live jeweils mit einem anderen Song unterlegten, machte spürbar, wie stark Musik den Charakter eines Films prägt. Bei der Werkschau wurden auch Preise verliehen: Kinder aus der Lichtigfeld-Schule in Frankfurt erhielten eine Auszeichnung für ihre Vertonung des SchulKinoWochen-Trailers. Die von ihnen gestaltete Fassung des Kurzfilms läuft landauf, landab vor sämtlichen Filmen der SchulKinoWochen. Ein Mitschnitt der Werkschau ist demnächst auch im Offenen Kanal Rhein-Main zu sehen.

Kurzentschlossene Lehrkräfte können sich auch jetzt während der zweiten Spielwoche noch auf www.schulkinowochen-hessen.de über das Programm informieren und eventuell für ihre Klassen Restplätze ergattern. Das Projektbüro beim Deutschen Filminstitut in Frankfurt berät unter Rufnummer (069) 961220-681 gern über geeignete Filme. Buchungen zu 3,50 Euro je Schüler (zwei Begleitpersonen je Klasse frei) sind bis zum Tag vor der Vorstellung möglich. (red)



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